Erfahrungsbericht eines “Aussteigers”

Geschrieben am 5. März 2011 in Erfolg,Gedanken,Komfortzone von Sascha Ballach
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Herzlich Willkommen auf diesem Blog für , Verlassen Deiner , Optimierung Deines Lebens und Wege zu einem glücklichem, ausgefülltem und begeistertem Leben.

Als kleines Willkommensgeschenk habe ich eine Liste mit über 50 inspirierenden und motivierenden Filmen zusammen gestellt. Diese Liste bekommst Du, wenn Du Dich zu meinem Newsletter anmeldest: Newsletter Anmeldung

Math, ein sehr guter Freund von mir hat vor etwas mehr als einem Jahr mit seiner Freundin Deutschland den Rücken gekehrt und reist seit dem durch die Welt. In seinem Blog Tassenei berichtet er regelmäßig darüber. Wirf mal einen Blick drauf, aber sei vorsichtig, da leben welche ihre Träume und das kann ansteckend sein. ;-)

Vor ein paar Wochen haben wir uns in Thailand getroffen und ich fand seine Geschichten so spannend, dass ich ihn um einen Erfahrungsbericht gebeten habe. Den habe ich heute bekommen. Ich finde ihn so gut und er enthält so viele Wahrheiten und lehrreiches, dass ich meinen eigentlichen Beitrag verschiebe und Du hier jetzt diesen Erfahrungsbericht lesen kannst. Viel Spass damit:

Da waren wir nun, am anderen Ende der Welt, auf dem kleinsten Kontinent dieser Erde, Australien. Unsere finanziellen Mittel am verdampfen und weit und breit keine Aussicht auf Arbeit. Western Australien ist der größte Staat den Australien zu bieten hat und auch der, mit den wenigsten Einwohnern pro Quadratkilometer.

Wir kamen aus dem dichter besiedelten Süden Westaustraliens und zogen weiter Richtung wärmeren Norden, um dem kommenden Winter zu entfliehen. Dabei waren wir ständig auf der Suche nach Arbeit. In der Magret River Region, dem größten Weinanbaugebiet Westaustraliens, haben wir täglich auf dutzenden Weingütern und auch Viehfarmen nach Arbeit gefragt. Die Antwort war immer die gleiche: “Sorry Mate, no work” (keine Arbeit mein Guter). Morgens motiviert aufstehen, in dem Glauben “heute schaffen wir es, heute kriegen wir einen Job!”, um Abends festzustellen, dass es wieder nicht geklappt hat. Aber morgen ist ja bekanntlich auch noch ein Tag. Für einige Zeit war dieser Zustand Ok. Schließlich hatten wir gehört, dass es einen Ort geben soll, an dem ‘immer’ Erntehelfer gesucht werden und ein paar Dollar waren auch noch in unseren Taschen.

So zogen wir immer weiter Richtung Norden, entlang der traumhaften Westküste. Vorbei an Busselton, Bunburry und Perth, dabei weiterhin auf der Suche nach Lohngebern. Geraldton liegt gute 400 km nördlich von Perth und weitere, knappe 700 km, Carnarvon, der Ort, an dem ‘immer’ Erntehelfer gesucht werden. Der Anblick der sich uns bot, war ein ganz anderer. Vor vielen Farmeinfahrten prangte schon das Schild “No work, no entry” (keine Arbeit, kein Zugang). Naja, wenn wir schon bis zum Hals in der Scheiße stehen, dann sollten wir unsere Köpfe nicht hängen lassen. Und auf ging es, alle Farmen ohne Schild abzuklappen, um mit grenzenlosen Optimismus und gewinnendem Lächeln nach Beschäftigung zu fragen – erfolglos.

Unser finanzielles Polster oder besser Pölsterchen war schon kritisch zusammengeschrumpft. Da klingelten mir die nur allzu vertrauten Worte im Ohr: “Wenn das was Du tust, nicht zu dem führt was Du haben willst, dann tue so lange etwas anderes, bis sich Dein Ziel erfüllt hat”. Absofort bewarben wir uns überall. Wirklich überall. Von der Fleischtheke über Banken und Hotels, bis Klamottenläden und einer Fabrik zur Verarbeitung von Meeresfrüchten. Nichts. Aushänge an allen Anzeigenbrettern. Ebenfalls nichts.

Aus dem Süden waren wir gekommen und der nahende Winter war unserer Jobsuche dort nicht dienlich. Im Westen ist der Ozean. Im Osten ist Wüste. Der nächste Ort Richtung Norden ist weitere 700 km entfernt. Die nächste “Großstadt” Darwin 3000 km. Ganz große Sch….

Wir waren ratlos was zu tun sei. Deshalb beschlossen wir Vorräte anzulegen und in den Winterschlaf zu gehen. 40 km südlich von Carnarvon gibt es einen kostenlosen Campingplatz direkt am Meer. Ideal für unser Vorhaben.

Unsere Vorräte aufzufüllen war schmerzlich. Das erste Mal in unserem Leben sind wir in einem Supermarkt gewesen, mit dem Bewusstsein nicht das kaufen zu können, worauf wir gerade Lust und Appetit haben. Vorbei die Zeit mit dick Nutella auf der Stulle. Brot, Obst, Suessigkeiten, Fleisch waren nicht drin. Dafür aber Mehl, Reis und Nudeln plus einen 5kg Sack Karotten, damit wir etwas mit Vitaminen haben. Wasser gab es kostenlos aus den Wasserhähnen der Tankstellen. Vermutlich kennt der eine oder andere die Geschichten der Entbehrungen und des Mangels während des Krieges und in der Nachkriegszeit von seinen Grosseltern. Jetzt erlebten wir es selbst und verstanden.

New Beach, so hieß der Platz, der für uns Gestrandete eine neue Heimat wurde und den wir mit ungefähr 15 anderen Parteien teilten. Schnell hatten wir uns 2 Kochstellen eingerichtet, denn Feuerholz gab es kostenlos und reichlich. Außerdem ist über der Kohle kochen, die geilste Art des Kochens und wenn wir etwas hatten, dann war es Zeit.

Um unseren Speiseplan zu bereichern, bin ich jeden Tag angeln gegangen. Am ersten Tag hatte ich nach einer Stunde einen Fisch gefangen, der für seine Spezies auch ordentlich war. In der folgenden Stunde hatte ich nichts mehr gefangen, obwohl Fische, nur wenige Meter entfernt, im Wasser schwammen. Bevor ich mich ans zusammenpacken machte, kamen 2 Burschen mit ihren Angeln vorbei, um sich 200 Meter von mir entfernt, ebenfalls dem Fischen zu widmen. Nur mit anderem Resultat. Die Jungs zogen einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser. Schnell waren meine Sachen gepackt und ich bei den Jungs. Wenige Minuten später war ich um 2 bedeutende Informationen reicher. Ich wusste was der richtige Köder ist und wo ich ihn finde und wusste nun auch die richtige Technik. Diese Informationen haben uns sehr geholfen und viele leckere und sattmachende Abendessen beschert. Mein Opa pflegte häufig zu sagen: “Mit Augen und Ohren kann man stehlen”. Für andere Menschen ist dieses Zitat als “Modellieren” bekannt.

‘Mach so viele Kontakte wie möglich’ ist eine der Erkenntnisse, die wir aus unserer Zeit in Carnarvon mitgenommen haben und die sich später noch viel deutlicher herauskristallisiert hat.

Für uns gab es 2 Mahlzeiten am Tag und jede Mahlzeit hat für uns beide knapp 1 Australischen Dollar gekostet (circa 70 Eurocent). Zwischen den Mahlzeiten haben wir geangelt, Feuerholz besorgt und uns überlegt, wie wir unsere Situation verbessern können. Die Australier lieben Pizza. Da wir schon unsere beiden Feuerstellen aus einer Art Lehm geformt und gebrannt hatten, kam mir die Idee einen Pizzaofen zu bauen, um Pizza am Strand verkaufen zu können. Unser Ofen ging bei der Zusammensetzung der Einzelteile zu Bruch. Ich hatte ihn zu groß dimensioniert. Mit dem Bruch des Ofens zerbrach auch mein Traum vom Pizzageschäft und ich war entmutigt, schließlich hatten wir schon viele Stunden schweißtreibender Arbeit investiert. Ramona ließ sich nicht entmutigen und von der Idee eines Ofens nicht abbringen. Sie baute aus den Bruchstücken des Pizzaofens, einen anderen Ofen. Einen, in dem wir von nun an unser eigenes Brot backen konnten. Richtiges Brot.

Kreativität war etwas, das sich bei uns beiden in dieser Situation noch deutlicher ausgeprägte. Dinge wurden gebastelt, improvisiert, erfunden und wegwerfen konnten wir uns sowieso nicht leisten. Um Abwechslung bei unseren Fischgerichten zu haben, hatten wir uns alter Techniken der Fischzubereitung besonnen und waren in der Lage, Fisch auf 10 unterschiedliche Wege zuzubereiten. Stockfisch, Trockenfisch, Fischsuppe… usw.. Schalen von Orangen (ein Geschenk anderer Camper), haben wir getrocknet, von Hand zermahlen, um sie dann als Aroma in Teig zu geben. Aus Grapefruits, einem weiteren Geschenk, kochten wir unsere eigene Marmelade, welche sehr an Englische Breakfastmarmelade erinnerte. Als alternativen Brotaufstrich rösteteten wir unsere Brotscheiben über der Glut, um sie anschließend mit Knoblauch einzureiben und mit Salz zu bestreuseln. Die Momente, in denen wir uns etwas geschaffen hatten, woran normalerweise nicht zu denken war – weil wir es nie mussten – waren für uns das pure Glück. Es wurden immer mehr die kleinen und winzigkleinen Dinge über die wir uns freuten. Das Gefühl das erste eigene Brot, in der Glut des selbst gesammelten Holzes, im selbstgebauten Ofen am Strand gebacken zu haben und anschließend den Duft von frisch gebackenem Brot in der Nase zu haben, ist unbeschreiblich.

Die Wende unserer Lage kündigte sich in der Form eines australischen Paearchens an, welches nur für eine Nacht am gleichen Strand verweilte. Ich hatte Ihn Abends getroffen und über dieses und jenes geplaudert. Als wir anfingen uns über Brot zu unterhalten und ich erwähnte, dass wir selbst Brot backen, wurde seine Frau hellhörig und fragte nach dem wie. Ich hielt es für anschaulicher, wenn ich es den beiden zeige anstatt es zu erklären. So führte ich sie in unser Lager, wo es auch das Brot des Tages zu kosten gab. Unser Lager muss bei den beiden Eindruck hinterlassen haben, denn am nächsten Tag tauchten beide vor ihrer Abfahrt mit einem Gabenteller auf. Uns hatte es im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache verschlagen und wir brachten nur ein gestottertes Dankeschön hervor, so perplex waren wir. Obst, Schokolade und einen Schal für Ramona. Süßigkeiten! Wenn deine Süßigkeiten von Weihnachten noch im darauf folgenden Sommer in Deiner Wohnung gammeln, ist dir das wahrscheinlich egal. Du kannst schliesslich jederzeit welche haben. Aber fuer uns war es der Wahnsinn, dass zu bekommen wovon wir den ganzen Tag nur träumten, weil wir es uns nicht leisten konnten.

Die beiden Mildtäter wussten nichts von unserer Situation, vermutlich sprach unser Camp für sich selbst. Am restlichen Strand waren wir auch schon als die verwilderten Deutschen bekannt. Die Gabe sollte der Auftakt zur Veränderung unserer Lage sein. Wir hatten uns mit unserer Situation angefreundet, arrangiert und sie akzeptiert. Es wurde für uns zu einer Erfahrung und Herausforderung, die wir nicht missen möchten. Vielleicht hat genau diese Einstellung den Weg zur Veränderung geebnet. Wir hatten das Vertrauen, dass am Ende alles gut werden wird. Und es wurde gut.

Jeff und Lynn waren die nächsten Gabenbringer und haben uns ein absolutes Festessen beschert. Frisch gebackenes Brot, richtige Butter, Käse, Leberwurst, Camembert und 2 eisgekühlte, selbstgebraute Biere. Die Tränen standen uns vor Glück und Freude in den Augen und wir wussten im ersten Moment nicht, ob wir das wirklich essen sollten oder doch besser aufsparen. Wir schauten uns gegenseitig in die Augen und schüttelten zeitgleich mit dem Kopf. Das ist ein Moment zum genießen!
Und wie wir diesen Moment genossen haben. Für uns war es das Festessen unseres Lebens. Dicke Scheiben frischgebackenen Brotes, fluffiger Teig mit krustiger Kruste, großzügig mit Leberwurst bestrichen. Den Käse über der Glut zu unseren Füßen angeschmolzen und geröstet und dazu ein gutes, kühles Bier. Da saßen wir am Strand von New Beach, in der Ferne rauschte das Meer, zu unseren Füßen knisterte das Feuer und über uns ein sternenklarer Himmel. Es war der perfekte Moment.

Diese Erlebnisse ermutigten uns und zur gleichen Zeit spürten wir beide, dass wir etwas verändern müssen. Es war an der Zeit New Beach zu verlassen. Mit unserem Brot hatten wir ein wenig Geld am Strand verdient, der Tank war noch halb voll und wir hatten uns überlegt, was wir auf unserem Weg Richtung Norden noch alles verkaufen können um Strecke zu machen. Getreu dem Motto: “Wenn Scheiße, dann Scheiße mit Schwung!”, brachen wir auf ins Ungewisse, ohne zu wissen wie weit wir kommen. Zur Not können wir uns immer noch vom reichlich vorhandenen Roadkill ernähren.

Einige Leute hatten uns abgeraten weiter Richtung Norden zu ziehen. Dort sei es noch viel schwieriger Arbeit zu kriegen und außerdem viel schwieriger aus einem Dilemma heraus zu kommen. Hatten uns solche Stimmen schon nach Carnarvon gebracht, war es an der Zeit sie jetzt zu ignorieren, auf die eigene Stimme zu hören und auf die eigene Intuition zu vertrauen. Den Mutigen gehört die Welt.

Nach 700 km fanden wir uns in einem Ort wieder, in dem wir nach über 2000km zum ersten Mal Aushänge sahen, auf denen nach Arbeitern gesucht wurde. Unser Mut hatte sich gelohnt und nach einer 2 monatigen Odyssee hatten wir endlich einen Job gefunden. Dieses Gefühl war unglaublich. Am selben Abend wurden wir angetrunken zu unserem neuen Haus gefahren. Terrasse, Küche mit allem drum und dran, Badewanne, Dusche. Essen kostenlos. Süßigkeiten. Es kam uns vor wie ein Traum. Selbst am nächsten morgen konnten wir es noch nicht fassen. Stärker hätte der Kontrast unser letzten 2 Monate nicht seien können.

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Übungen für mehr finanziellen Wohlstand

Geschrieben am 12. Februar 2011 in 4 Stundenwoche,Erfolg,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

In meinem Beitrag “finanzieller Wohlstand durch Verlassen Deiner Komfortzone” konntest Du lesen, wie Dir das Verlassen Deiner auch für Deinen finanziellen Wohlstand hilft. So bildest Du eine Persönlichkeit, die andere Menschen führen kann und keine Angst vor Zurückweisung hat, ganz nebenbei aus. Damit hast Du die Grundlagen für Deinen finanziellen Wohlstand schon gelegt. Um einen Schritt weiter zu gehen, habe ich Dir ein paar leichte Übungen zusammen gestellt, die Dich noch weiter in die Richtung finanzieller Wohlstand unterstützen.

Als erste Übung empfehle ich Dir, Deine Gedankenwelt und Glaubenssätze zu erweitern. Das was Du denkst bist Du und wirst Du bekommen. Das was Du hast und bist ist ein Ergebnis Deiner Gedanken der vergangenen Jahre. Wenn Du also etwas verändern möchtest, dann empfehle ich Dir bei Deinen Gedanken anzufangen. Zu diesem Thema gibt es sehr sehr viele Bücher. Ich möchte Dir 4 grundlegende Klassiker ans Herz legen. Deine Investitions insgesammt beträgt 23 Euro (oder weniger):
1. Think and grow rich von Napoleon Hill
2. The richest man of babylon
3. Rich dad poor dad von Robert Kiyosaki
4. Cashflow Quadrant von Robert Kiyosaki
In den Büchern von Robert Kiyosaki findest Du noch einige weitere Literaturempfehlungen mit denen Du noch weiter in das Thema einsteigen kannst.

Diese 4 Bücher reichen meiner Meinung nach für den Anfang vollkommen aus. Wenn Du sie gelesen hast, dann ließ sie einfach noch einmal.

Als zweite Übung könntest Du einige Male Spiele wie Cashflow von Robert Kiyosaki oder Monopoly spielen. Richte Spieleabende für Dich und Deine Freunde ein und spielt. Gerne organisiere ich auch Spieleabende in Berlin, ich habe beide Spiele da. So weit ich weiß gibt es sogar Monopoly und Cashflow Clubs, in denen sich die Teilnehmer immer wieder treffen und spielen. Vielleicht gibt es sowas ja auch in Deiner Umgebung. Das hätte für Dich nicht nur den Vorteil, dass Du ganz einfach mitspielen und von erfahrenen Spielern lernen kannst, sondern es bietet Dir auch den Vorteil viele gleichgesinnte kennenzulernen. Da sind sicher einige erfolgreiche Geschäftsleute dabei.

Die dritte Übung hatte ich in einem anderen Blogbeitrag schon einmal beschrieben. Gewöhne Dir scheinbar erfolgreiche Strategien an, um mit Geld umzugehen. In meinem Artikel “lerne mit Geld umzugehen – 6 Tipps zum besseren Umgang mit Geld” findest Du weitere Information zu dieser Übung.

In der nächsten Übung hast Du die Aufgabe Deine Einnahmen um 10% zu erhöhen. Das heißt, wenn Du im Moment 2000 Euro im Monat verdienst, dann sorge dafür, dass Du demnächst 2200 Euro jeden Monat verdienst. Sei kreativ und lasse Dir Lösungen einfallen, wie Du diese 10% verdienen kannst. Jetzt fängst Du an unternehmerisch zu denken. Das ist allerdings nur der erste Teil der Aufgabe. Nutze diese 10% Mehreinkommen, um alle Deine Schulden so schnell wie möglich abzuzahlen. Wenn Du zum Beispiel einen Fernsehr, einen Computer und die Küche auf Kredit gekauft hast und diese in monatlichen Raten abzahlst, dann nimm die 10% und sorge dafür, dass der Fernseher so schnell wie möglich bezahlt ist. Sagen wir mal die Rate für den Fernsehr ist im Monat 50 Euro, die für den Computer auch 50 Euro und die für die Küche 200 Euro. Wenn der Fernseher bezahlt ist, nimm die 10% und die 50 Euro monatliche Rate, die Du bis dahin für den Fernsehr bezahlt hast und zahle den Computer ab. Wenn dieser bezahlt ist packe auch die 50 Euro Rate noch mit drauf und zahle die Küche ab. Wenn die Küche bezahlt ist, dann nimm die 10% und die 300 Euro (alle Raten zusammen) und spare das Geld auf einem Konto für zukünftige Investitionen. Unter Investitionen verstehe ich keine oder Luxusartikel. Auch ein Seminar ist in diesem Sinn keine Investition. Natürlich ist es eine Investition in Dich. Hier verstehe ich Investition allerdings so, dass das Geld für Dich arbeitet und Dir ein passives Einkommen generiert. Mehr dazu findest Du in den oben genannten Büchern.

Wenn Du die eben genannte Aufgabe erledigt hast, dann hast Du schon einen großen Schritt gemacht und gehörst zu einer Minderheit. Jetzt kannst Du daran gehen Dir ein passives Einkommen zu generieren. Ein passives Einkommen ist ein Einkommen, für das Du nicht arbeiten musst. Zum Beispiel sind Zinszahlungen ein passives Einkommen, oder Mieteinnahmen. Die Übung, der Du Dich jetzt zuwenden könntest ist, Dir 10% passives Einkommen zu generieren. So könntest Du vielleicht eine Wohnung kaufen, die nach Abzug aller Kosten (auch Kreditraten) Dein Einkommen um 10% erhöht. In dem Beispiel von oben wäre das also eine Wohnung, die Dir nach Abzug aller Kosten monatliche Einnahmen von 220 Euro bringt. Du könntest auch in eine Firma investieren oder selber eine Firma gründen. Wichtig ist, dass die 10% nicht durch Deine Arbeit für die Firma entstehen, sondern dass die Firma diese 10% ohne Dein zutun generiert.

Vielleicht hört sich das für Dich jetzt alles ganz schön weit weg an, so ist das oft, wenn man anfängt seine Komfortzone zu erweitern. Deswegen empfehle ich Dir erstmal mit der ersten Übung anzufangen. Taste Dich langsam vor, Schritt für Schritt. Es kann sein, dass Du ein paar Jahre brauchst, das ist vollkommen ok. Ich beschäftige mich jetzt auch schon viele Jahre mit dem Thema und so langsam verstehe ich worauf es ankommt und gehe die entsprechenden Schritte. Mach lieber jeden Tag einen ganz kleinen Schritt als immer wieder zu versuchen in großen Schritten alles aufzuholen.

Viele Jahre habe ich versucht in großen Schritten alles auf einmal zu machen und bin immer wieder gescheitert und war so frustriert, dass ich mich Monate gar nicht darum gekümmert habe. Seit einigen Monaten gehe ich kleine Schritte, einen Schritt nach dem anderen und die Ergebnisse sind überwältigend. Probiere es aus und berichte mir von Deinen Erfahrungen.

Wenn Du die Übungen gemacht hast, kannst Du Dich bei mir melden, denn ich habe mir noch weiterführende Übungen ausgedacht. Auch in den nächsten Wochen und Monaten werde ich ab und zu etwas zum Thema finanzieller Wohlstand schreiben und die eine oder andere Anregung weitergeben. Wenn Dich das interessiert, dann trage Dich einfach hier zum Newsletter ein:


 

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finanzieller Wohlstand durch Verlassen Deiner Komfortzone

Geschrieben am 5. Februar 2011 in Erfolg,Gedanken,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Ich lese gerade das Buch Cashflow Quadrant von Robert Kiyosaki, welches mir ein Freund geschickt hat. In diesem Buch beschreibt der Autor, wie man sich und seine Persönlichkeit entwickeln muss, um zu finanziellem Wohlstand zu kommen. Dabei definiert er finanziellen Wohlstand nicht anhand der Menge des Geldes, welches man hat. Viel Geld zu haben nennt er reich sein. Wohlhabend ist man, wenn man mehr Geld aus passivem Einkommen einnimmt, als man für seine Lebenskosten ausgibt. Das heißt, wenn Du jeden Monat zum Beispiel 2000 Euro für Miete, Essen, Versicherungen usw. brauchst und über 2000 Euro durch passives Einkommen, also ohne dafür zu arbeiten, bekommst, dann bist Du wohlhabend. Dann kannst Du frei über Deine Zeit verfügen und auch entscheiden, wann Du arbeiten möchtest und wann nicht.

Um finanziellen Wohlstand zu erreichen, empfiehlt er jedem 2 grundlegende Charaktereigenschaften:

  1. Um erfolgreich zu sein, solltest Du lernen die Angst vor Zurückweisung zu überwinden und aufhören darüber nachzudenken, was andere Menschen über Dich denken.
  2. Du solltest andere Menschen führen können.

Als ich das gelesen habe, viel es mir wie Schuppen von den Augen. Das sind Eigenschaften, die man mit dem Komfortzonenbuch trainieren kann. Mir war bisher nicht bewusst, dass sich das auch auf den finanziellen Wohlstand auswirkt die Übungen zu machen. Bisher hatte ich mein Augenmerk eher auf die persönliche Entwicklung und das Glück im Leben gelegt.

Warum sind diese Eigenschaften so wichtig?

Robert Kiyosaki empfiehlt, dass Du erst ein Unternehmen aufbaust und aus den dort gemachten Erfahrungen und den Einnahmen Dich zum Investor entwickelst. Um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen und zu führen brauchst Du seiner Meinung nach  beide oben genannte Fähigkeiten. Es wird immer Menschen geben, die das von Dir angebotene Produkt oder die Dienstleistung nicht brauchen oder aus anderen Gründen nicht haben wollen. Das hat aber nichts mit Dir oder der Qualität Deiner Produkte zu tun. Wenn Du Dir in der Gründungsphase darüber Gedanken machst, was andere Menschen über Dich denken, wenn Du diese Firma gründest, dann kann Dich das davon abhalten diese Firma zu gründen. Wenn Du Angst davor hast zurück gewiesen zu werden, kann Dich das daran hindern, die von Dir angebotenen Produkte auch zu verkaufen. Um seine Angst vor Zurückweisung zu überwinden hat er bei Xerox als Verkäufer angefangen und Kopiergeräte verkauft. Außerdem hat er sich mit folgendem Satz immer wieder daran erinnert, dass es unwichtig ist, was andere denken, es zählt nur was er denkt: “Das was Du über mich denkst ist nicht mein Geschäft. Am wichtigsten ist, was ich über mich denke.” Was Du machen kannst, dazu gleich mehr.

Warum es in einer eigenen Firma wichtig ist, die Menschen die dort arbeiten auch führen zu können, das ist Dir vermutlich klar. Ich habe beim Trainer Track ein paar sehr erfolgreiche Geschäftsmänner und -frauen kennengelernt und eine ihrer Qualitäten ist, dass sie sehr gut mit ihren Mitarbeitern umgehen können. Sie fördern und fordern ihre Mitarbeiter. Sie behandeln sie mit Respekt und wissen einfach, wie man mit unterschiedlichsten Menschen umgeht. Der Lohn sind hoch motivierte und loyale Mitarbeiter.

Wie Du diese Eigenschaften entwickeln kannst!

Ich hatte es ja schon angedeutet, dass viele Übungen im Komfortzonenbuch eine der beiden Eigenschaften oder gleich beide Eigenschaften trainieren. Sehr viele Übungen setzen die Interaktion mit anderen Menschen voraus. So findest Du Übungen, in denen Du die Gedanken, was andere über Dich denken, loslassen musst. Du findest Übungen, in denen Du Dich direkt oder indirekt der Angst vor Ablehnung stellen musst und Du findest Übungen, die Du nur durchführen kannst, wenn Du gelernt hast mit Menschen umzugehen. Damit hast Du den ersten Schritt getan, um Menschen erfolgreich führen zu können. Für den zweiten Schritt, nämlich wirklich zu lernen Menschen zu führen, musst Du Dir selber ein paar Aufgaben ausdenken. Auch ich mache mir schon darüber Gedanken und werde in einem meiner nächsten Beiträge ein paar Übungen dazu veröffentlichen. Auch denke ich über Übungen nach, die sich direkt mit mehr finanziellem Wohlstand beschäftigen. Wenn Dich diese interessieren, dann melde Dich einfach zu meinem Newsletter an und so erfährst Du gleich, wenn ich sie veröffentlicht habe:


 

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Das Leben ist ein Spiel

Geschrieben am 4. Januar 2011 in Gedanken,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Die meisten Menschen sind mit sich und ihrem Leben ziemlich zufrieden und beschäftigen sich daher eher selten mit Themen der . Warum sollten sie auch? Das würde ja im Zweifelsfall bedeuten, dass mit ihnen etwas nicht in Ordnung ist. Ok, das ist jetzt vielleicht etwas krass formuliert, aber in die Richtung geht es oft. Mit dem Verlassen der gehen da meine Erfahrungen in eine andere Richtung. Es hat nichts damit zu tun, wie gut die Persönlichkeit entwickelt ist. Es ist eher wie ein Spiel. Ein Spiel mit ein paar leichten Gegnern und einem großen Endgegner. Wenn man den besiegt hat, dann kommt man ins nächste Level. So ganz nebenbei sammelt man auch noch Erfahrungspunkte, entwickelt also auch seine Persönlichkeit.

Den meisten Menschen macht spielen Spass. Das fordert sie heraus und fast jeder gewinnt auch gerne. Warum dann nicht auch das Leben als ein Spiel betrachten? Ein Spiel mit vielen mehr oder weniger leichten Herausforderungen und ab und zu einer großen Herausforderung, die, wenn Du sie gemeistert hast, Dich zum nächsten Level führt. Das heißt, das Ziel ist es eigentlich gar nicht an Deiner Persönlichkeit zu arbeiten, sondern das Spiel des Lebens zu spielen und dabei immer mehr Spass zu haben und immer höhere Level zu erreichen.

Wie kann das zum Beispiel aussehen?

Ich habe ein Buch “Raus aus Deiner Komfortzone” geschrieben. Dafür habe ich knapp 3 Jahre gebraucht. Der eigentliche Zeitaufwand war aber sehr viel geringer. Das Buch scheint, jetzt wo es endlich fertig ist einen gewissen Erfolg zu haben und so werde ich immer wieder mal darauf angesprochen, was wäre, wenn ich das Buch schon vor 3 Jahren fertig gemacht hätte. Ich antworte dann, dass es vermutlich damals nicht zu so einem Erfolg geworden wäre, weil damals die Voraussetzungen ganz anders waren. Vieles, was ich jetzt an Unterstützung bekomme hätte ich damals nicht bekommen. Ich musste also erstmal einige kleinere Herausforderungen meistern, bevor ich mich dem Endgegner Buchveröffentlichung stellen konnte.

Spannend finde ich auch, dass viele der kleinen Herausforderungen erstmal gar nichts mit dem Buch zu tun hatten und ich jetzt beim zurück Blicken erst erkenne, welche Auswirkungen sie auf den Erfolg des Buches haben. Mein Endgegner war übrigens nicht das Buch herauszubringen, sondern mal eins meiner vielen Projekte zu Ende zu bringen. Scheinbar ist dadurch ein Knoten geplatzt, so dass sich das jetzt auf mein gesammtes Leben auswirkt. Ich fühle mich richtig im nächsten Level. So viele Dinge gelingen jetzt ganz einfach. Dafür erscheinen neue Herausforderungen, so wie in einem Spiel.

Genauso wie in einem Spiel kannst Du auch jederzeit den Schwierigkeitsgrad bestimmen. Du entscheidest jederzeit welchen Herausforderungen Du Dich stellen möchtest und welchen nicht. Ok, manchmal ist es nicht so einfach und Du musst Dich stellen, egal ob Du willst oder nicht. Meistens passiert das aber dann, wenn Du Dich vorher lange nicht den wichtigen Herausforderungen gestellt hast. Der Jobverlust oder der Partnerverlust ist so ein Beispiel. Es ist wirklich sehr selten, dass man das nicht vorher ahnt oder Anzeichen dafür präsentiert bekommt (Ausnahmen bestätigen die Regel). Trotzdem schauen viele weg und agieren nicht. So sind sie später zum Reagieren gezwungen. Bei einem Spiel ist dieser Faktor oft die Zeit. Bleibst Du einfach stehen und stellst Dich Deinen Gegener nicht, dann läuft irgendwann die Zeit ab und Du verlierst ein Leben und musst das Level noch einmal von vorne beginnen.

Der entscheidene Unterschied

Im Gegensatz zum Spiel ist es im Leben oft nicht so einfach seine kleinen, mittleren und großen Herausforderungen zu finden. In einem Spiel wird man mehr oder weniger direkt dort hin geführt. Im Leben ist das sehr ähnlich, nur erkennen viele da die Herausforderungen nicht. Dadurch können sie sich ihnen auch nicht stellen. Dafür gibt es verschiedene Gründe, denn oft sind den anderen Menschen in der Umgebung diese Hindernisse bewusst, nur einem selbst nicht. Falls Du gerne spielst und gerne ein Level in Deinem Leben aufsteigen möchtest, dann ist das schonmal ein guter Hinweis für Dich. Deine Umgebung sieht an und bei Dir Dinge, die Du vielleicht nicht siehst. So sieht ein Freund vielleicht Hindernisse, denen Du Dich stellen solltest, denen Du aber ausweichst, ohne überhaupt zu merken, dass Du einem Hindernis ausweichst.

Eine weitere Möglichkeit herauszufinden, wo Du Dich Hindernissen entziehst, ist es, wenn Du Dir überlegst, was Du schon seit Jahren planst oder als Ziel hast. So bin ich auch einigen meiner Herausforderungen auf die Schliche gekommen. Zum Beispiel möchte ich schon seit Jahren, seit ich das erste Mal davon gehört habe, die Vipassana mitmachen. Und seit damals schaffe ich es das regelmäßig zu vermeiden. Irgendwelche Gründe habe ich immer gefunden. Es waren gute Gründe, aber eigentlich nicht gut genug, um einen seit vielen Jahren bestehenden Traum zu verhindern.

Als ich das für mich erkannt hatte, habe ich die Entscheidung getroffen noch dieses Jahr die Vipassana Meditation zu machen. Ich weiß nicht was das in meinem Leben verändern wird, ob mich das ins nächste Level bringt oder ich “nur” ein paar Erfahrungspunkte sammle. Ich weiß aber, dass es eine Herausforderung ist, der ich mich stellen werde.

Eine weitere Möglichkeit hast Du, indem Du Dich einfach nacheinander kleineren und größeren Herausforderungen stellst. Das kannst Du zum Beispiel machen, wenn Du die Übungen in meinem Buch von vorne nach hinten alle machst. Auch ich werde dieses Jahr damit beginnen alle Übungen einmal zu machen und meine Erfahrungen damit festzuhalten. Vielleicht magst Du ja dann Deine Erfahrungen ergänzen. Trage Dich einfach unten zum Newsletter ein und Du wirst informiert, wenn ich meine Erfahrungsberichte veröffentliche.

Bis dahin möchte ich Dir ein paar Aufgaben mitgeben:

  1. Frage die Menschen, die Dir am Nächsten stehen, ob sie bei Dir irgendwelche Vermeidungsstrategien beobachten. Ob sie Dinge sehen, die Dir gut tun würden, die Du aber nicht machst. Höre ihnen genau zu und frage Dich, ob sie damit recht haben und was passieren würde, wenn Du ihren Hinweisen folgst.
  2. Überlege Dir, welche Ziele und Träume Du schon lange hast. Warum hast Du sie bisher nicht verwirklicht? Kann es sein, dass es da einige Herausforderungen gibt, denen Du Dich bis jetzt nicht stellen wolltest/konntest? Was passiert, wenn Du Dich diesen Herausforderungen stellst?

Ich bin jetzt nur auf einen Aspekt des Lebensspiels eingegangen. Ich habe dazu ein ganzes Seminar entworfen. Wenn Du mehr Informationen dazu möchtest, dann ließ einfach hier weiter:
Träume Dein Leben, Lebe Deinen Traum

In den nächsten Wochen werde ich immer wieder mal das Thema: Das Leben ist ein Spiel aufgreifen und für unterschiedlichste Lebensbereiche als Metapher nutzen.

Wenn Du meine Erfahrungsberichte, weitere Beiträge oder Aufgaben von mir bekommen und so Dein Leben weiter optimieren möchtest, dann trage Dich einfach hier in den Newsletter ein:


 

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von 20 Kilo Übergewicht zum Triathlon mittlere Distanz in 6 Monaten

Geschrieben am 31. Dezember 2010 in Ernährung,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Wie ich es schon in meinem letzten Beitrag angekündigt habe, hat mich ein Bekannter bei Facebook zur Teilnahme an einem Triathlon motivert (herausgefordert). Da wir Beide die Herausforderung suchen haben wir uns für einen Triathlon mittlerer Distanz entschieden. Das heißt 2,2 km schwimmen, 84 km radfahren und 20 km laufen. Da ich im nächsten Jahr schon ziemlich stark gebucht bin, passte mir der 18. Juni am Besten. Ich habe also gerade mal 6 Monate Zeit.

Die Ausgangssituation

Anfang des Jahres sah es ja schon sehr gut aus, aber leider habe ich mich in der zweiten Hälfte des Jahres wieder sehr gehen lassen. So bin ich jetzt schwerer denn je. Ok, durch das viele Training liegt mein Körperfettanteil trotzdem 5% niedriger als zu meinen “schlimmsten” Zeiten, aber so wirklich beruhigend ist das nicht. Um genau zu sein, ich habe am 26.12.2010 102,5 kg gewogen mit einem Körperfettanteil von 28,3 Prozent. Die restlichen Daten sind:
linker Oberarm: 36 cm (am entspannten Bizep gemessen)
rechter Oberarm: 33,5 cm
Taille: 109 cm
Hüfte: 113 cm
linker Oberschenkel: 65 cm (in der Mitte gemessen)
rechter Oberschenkel: 68 cm

Inzwischen ist fast eine Woche vergangen und ich habe mich in diesen Tagen nach der von Tim Ferriss in seinem neuen Buch “The 4 hour body” empfohlenen slow carb diät ernährt. Am 30.12.2010 war ich dadurch schon wieder unter 100 kg, nämlich bei 99 kg mit 26,4 Prozent Körperfett.

Die slow carb Diät

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach:

  1. Iss keine weißen Kohlenhydrate, also kein Brot, keine Nudeln, keine Kartoffeln, keinen Reis usw.
  2. Iss das Selbe immer wieder.
  3. Trinke keine Kalorien, also keine Fruchtsäfte oder so, sondern Wasser und Tee.
  4. Iss keine Früchte.
  5. Nimm Dir einen Tag in der Woche eine Auszeit, wo Du alles essen darfst.

Der Plan

Auch in den nächsten Wochen in Thailand werde ich mich weiter so ernähren. Mein Ziel ist es bis zum Triathlon im Juni 20 kg an Körperfett abgenommen zu haben. Das entspricht einem Körperfettanteil von ca 10%. Auch werde ich weiterhin jeden Wochentag eine Stunde trainieren.

Ich habe mal einen Test auf dem Laufband gemacht und 10 Kilometer schaffe ich auch in meiner jetzigen Verfassung zu laufen. Wenn ich aus Thailand zurück bin werde ich auch testen, wie gut mir das nach 84 km radfahren gelingt. Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, dass ich allein durch die Gewichtsreduktion schon sehr gut vorbereitet bin.

Trotzdem plane ich zweimal in der Woche schwimmen zu gehen und vor allem kraulen zu üben. Dafür möchte ich mir einen Trainer suchen, der mir in 2 bis 3 Stunden die wichtigsten 20% der Technik beibringt, die 80% meiner Verbesserung ausmachen. Ich denke, da ich kraulen nie wirklich gelernt habe, kann das schon eine sehr starke Wirkung haben. Wenn Du jemanden in Berlin kennst, dann gib mir bitte Bescheid.

Außerdem werde ich zweimal die Woche laufen und einmal radfahren. Beides einfach, um mich an die Bewegungsabläufe zu gewöhnen, die Schuhe einzulaufen, den Po einzufahren und auch die jeweiligen Muskeln zu stärken. Auch da überlege ich mir Trainer zu suchen, die mir möglichst effektive Techniken beibringen. Ich werde auch immer mal wieder Trainings mit der vollen Distanz machen, also 20 km laufen oder 84 km radfahren. Ca. einen Monat vorher werde ich auch einmal das komplette Programm testen. Ob das eine gute Idee ist muss ich mich noch mit Leuten, die sich damit auskennen, beraten. Wenn Du jemanden kennst, dann sag bitte Bescheid.

In Thailand werde ich auch Tims Buch weiter lesen, von daher kann es sein, dass sich an dem Trainingsplan noch einiges ändert. In Thailand werde ich vermutlich nicht wirklich trainieren, außer mein morgendliches . Ich werde mich erstmal voll auf meine konzentrieren, so dass ich wenn ich zurück bin mit dem Joggen beginnen kann. Mit 20 kg zu viel ist das doch nicht ganz so gut für die Gelenke.

Alles zusammen ist das schonmal ein guter Start für meinen geplanten Waschbrettbauch. Ich werde Dich über meine Trainingsfortschritte auf dem Laufenden halten, auch darüber, was ich genau mache. Wenn Dich das interessiert, dann trage Dich einfach hier in meinen Newsletter ein:


 

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30 Tage Supertrial noch einmal von vorne

Geschrieben am 26. Dezember 2010 in Erfolg,Ernährung,Gedanken,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Knapp über 3 Wochen nach dem Start meiner Supertrial muss ich mir jetzt eingestehen, dass ich es im ersten Anlauf nicht geschaft habe die 30 Tage durchzuhalten. Ich bin an mir selbst und dem Versuch mich zu belügen gescheitert. Ich hatte ja schon an anderer Stelle erwähnt, dass meine größte Herausforderung Disziplin und Kontinuität ist. Genau deswegen werde ich daran auch weiter arbeiten.

Auch wenn ich die 30 Tage noch nicht geschafft habe, habe ich weiterhin vor die 30 Tage zu schaffen. Ich werde allerdings aus den gemachten Erfahrungen die Aufgabe etwas umgestalten. Wie das dann genau aussieht, dazu später mehr. Erstmal möchte ich meine gemachten Erfahrungen auswerten und mit Dir teilen.

In dem Buch “The success principles” habe ich einmal eine Geschichte gelesen, die scheinbar mehr Wahrheit enthält, als ich es wahrhaben möchte/wollte. Sie handelt von einem Mann, der super fit ist und sehr jung aussieht, obwohl er schon 69 Jahre alt ist. Seit vielen Jahren hält er sich an sehr feste Vorgaben, was seine und sein Fitnessprogramm betrifft. Z.B. darf er nur einmal im Monat, zum Vollmond, etwas Süßes essen. Bei seinem 70. Geburtstag versuchen einige Freunde ihn zu überreden etwas Süßes zu essen, auch wenn nicht Vollmond ist. Er weigert sich allerdings stark und sagt, es ist einfacher eine Entscheidung 100% durchzuziehen, als 99%. So isst er auch an seinem 70. Geburtstag nichts Süßes, da nicht Vollmond ist.

Als ich die Geschichte gelesen habe, dachte ich mir, ach, bei einem so wichtigen Ereignis, da kann man doch mal eine Ausnahme machen, schließlich ist es sein 70. Geburtstag und es waren viele hundert Gäste anwesend. Genauso habe ich es dann auch für mich gehalten. Bei unserer Weihnachtsfeier habe ich darauf verzichtet alle meine Punkte zu erfüllen, ich habe also eine Ausnahme gemacht. Ich habe zwar erstmal wieder zurück zu meiner Supertrial gefunden, aber auf einmal tendierte ich jeden Tag dazu irgendeine Ausnahme zu machen. Erst waren es nur kleine Ausnahmen, wie, nicht direkt nach dem zu schreiben, sondern nochmal ins Bett zu gehen und später zu schreiben. Dann kam eine Reise zu Freunden und nach München, wo ich fast gar nichts mehr gemacht habe und dann war es vorbei mit meiner Supertrial. Ich habe also knapp über 2 Wochen durchgehalten.

30 Tage Supertrial Version 2.0

Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, dass es in meiner nächsten Supertrial keine Ausnahmen mehr geben wird. Wenn ich ehrlich zu mir bin, dann weiß ich, dass ich auch an dem Tag der Weihnachtsfeier alle Punkte hätte schaffen können, auch wenn es unbequem geworden wäre. Genau das sind die Situationen, wo es darauf ankommt dran zu bleiben und seinen Willen zu nutzen und zu stärken. Mein Coach hat mich da auch noch auf einen wichtigen Punkt hingewiesen:

Selbstvertrauen heißt sich selbst vertrauen zu können

Mit den von mir gemachten Erfahrungen kann ich mir im Moment nicht vertrauen. Ich verspreche mir etwas, finde dann aber Gründe (Ausreden) warum ich das Versprechen nicht halten muss. Ich belüge mich also selber. Wenn ich z.B. morgens nach dem Yoga entscheide, dass ich doch nochmal ins Bett gehe und später schreibe, dann hintergehe ich mich. Ich weiß eigentlich, dass ich dann später vermutlich auch nicht schreiben werde, oder es noch viel schwieriger für mich wird mich dazu durchzuringen, als wenn ich es gleich machen würde.

Damit ist jetzt Schluss. Ich möchte mir selbst vertrauen können. Das heißt, ich muss lernen zu erkennen, wann ich mir selber etwas vormache. Dazu ist so eine Supertrial ideal geeignet, also ein Grund mehr es nochmal anzugehen. Allerdings werde ich es erst nach dem ersten Teil des Trainers Trainings in Thailand angehen, denn so gut kenne ich mich inzwischen, ich würde es nicht schaffen, da ist mein Wille noch nicht stark genug.

Daher gilt ab jetzt, bis zum 24. 1.2011 eine vereinfachte Version. Ich werde jeden Tag Yoga machen und eine Stunde schreiben. Das ist zu schaffen, auch wenn es vielleicht schwer wird. Um mir die Sache zu erleichtern werde ich mindestens 1,5 Stunden vor dem Frühstück aufstehen und Beides vor dem Frühstück erledigen. So entgehe ich auch gleich dem schlechten Gefühl ein spannendes Gespräch verlassen zu müssen, um meine Aufgaben zu erledigen. Das ist dann nämlich genau die Situation, in der ich sehr wahrscheinlich eine Ausrede finden würde. Außerdem werde ich mich an Chris hängen, der seit einigen Wochen jeden Morgen Yoga macht. So habe ich einen Trainingspartner und kann von seiner profitieren. Außerdem werde ich meine Texte an jedem Tag, an dem ich Internet habe an jemanden schicken, so dass ich mich kontrollierbar mache. Außerdem werde ich demjenigen 1000 Euro zur Verfügung stellen, die er, wenn ich meine Aufgaben nicht erfülle, frei nutzen kann, für mich sind sie dann also weg. Das werde ich am Montag den 27.12.2011 mit ihm klären. Falls ich es tatsächlich trotzdem nicht schaffen sollte und die 1000 Euro weg sind, dann muss ich die 1000 Euro wieder auffüllen und weiter machen. Beides sind unabhängig von der Supertrial Dinge, die ich das ganze nächste Jahr machen möchte, ohne Ausnahme. (Wenn ich körperlich nicht dazu in der Lage bin, dann gilt das natürlich als Ausnahme, wobei schon sehr viel passieren muss, dass ich nicht wenigstens ein bisschen sanftes Yoga machen kann, oder etwas diktieren kann.)

Veränderungen in der 30 Tage Supertrial

Die Hauptänderung wird sein, dass ich mich in jedem einzelnen Punkt so gut wie möglich kontrollierbar mache und auch dafür 1000 Euro einem Freund zur Verwaltung anvertraue, die er komplett behalten kann, sobald ich einen Punkt nicht gemacht habe. Dafür werde ich z.B. jeden Abend Fotos von meinen Schreibtischen machen, ihm meine MIT (most important tasks) Listen schicken usw. Genau werde ich drüber nochmal nach meinem Aufenthalt in Thailand berichten.

Die Supertrial werde ich bis dahin vermutlich auch noch ein wenig erweitern. Ich habe mich zu einem Triathlon olympischer Distanz, das heißt 2,2 km schwimmen, 84 km radfahren und 20 km laufen, angemeldet und möchte dafür trainieren. Außerdem lese ich gerade das neue Buch von Timothy Ferriss “The four hour body” und habe einige neue Erkenntnisse, die z.B. den Punkt mit den 2000 Kalorien pro Tag verändern werden. Wie gesagt, dazu später mehr.

Wenn Du erfahren möchtest, ob es mir mit diesen Tricks gelingt meinen Willen zu stärken, oder wie ich es schaffe bis zum Triathlon im Juni fit zu sein (im Moment habe ich ca 15 kg zu viel Fett), dann melde Dich einfach hier zum Newsletter an:


 

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mehr Charisma, mehr Austrahlung

Geschrieben am 18. Dezember 2010 in Allgemein,Erfolg,Gedanken,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Meiner Erfahrung nach gibt es sehr viele Faktoren, die die Ausstrahlung eines Menschen beeinflussen. Bevor ich darauf genauer eingehe, möchte ich erstmal beschreiben, was ich unter Charisma, bzw. Ausstrahlung verstehe.

Ob jemand Charisma hat, zeigt sich für mich darin, wie er auf andere Menschen wirkt und vor allem, wie andere Menschen auf ihn reagieren. Charismatisch ist jemand, wenn andere Menschen gerne mit ihm Zeit verbringen, ihm gerne zu hören, ihm und seinen Ideen gerne folgen, ihn sympathisch und interessant finden. Kennst Du solche Menschen?

Charisma ist kein angeborenes Talent, sondern jeder kann lernen eine charismatische Ausstrahlung zu entwickeln. Es gibt einige Faktoren, die für mehr Ausstrahlung sorgen. Ein Faktor ist z.B. Selbstvertrauen und was Du dafür tun kannst habe ich ja schon im früheren Artikel “Selbstbewusstsein stärken, Selbstwertgefühl steigern” beschrieben. Auch über andere Faktoren habe ich schon berichtet. So können charismatische Persönlichkeiten meistens sehr gut erzählen und haben auch viel zu erzählen. Sie haben meistens ein interessantes Leben und viele Freunde. Über all diese Themen habe ich schon geschrieben und wenn Du den Anregungen gefolgt bist, dann sollte sich Deine Ausstrahlung schon gut entwickelt haben.

Was hilft Dir zu noch mehr Charisma?

Es gibt noch einen Punkt, über den ich bis jetzt noch nicht gesprochen habe. Wenn Du meine Beschreibung einer charismatischen Persönlichkeit eben genau gelesen hast, dann ahnst Du vermutlich schon, worum es geht. Charismatische Menschen schaffen es andere Menschen mitzureißen und von ihren Zielen zu begeistern. Dazu brauchen und haben sie große Ziele. Ich habe bis jetzt keinen charismatischen Menschen getroffen, der nicht auch große Ziele im Leben hat. Und zwar sind das meistens keine egoistischen Ziele, sondern sie wollen die Welt auf die eine oder andere Art verbessern. Sie wollen anderen Menschen helfen. Sie setzen sich für eine höhere Sache ein und begeistern auch die Menschen um sich herum dafür.

Generell ist mir aufgefallen, dass Menschen mit Ausstrahlung eher weniger an sich denken und mehr an die Gemeinschaft, an ihre Freunde, Verwandte und Bekannte und wie sie diesen “dienen” können. Dabei behalten sie immer das höhere Ziel im Auge und begeistern ihre Mitmenschen dafür.

Verbessere die Welt und steigere Deine Ausstrahlung

Meine letzten Beiträge waren ja eher zum Nachdenken gedacht aber heute habe ich mal eine Aufgabe für Dich. Setze Dir ein Ziel, welches hilft die Welt zu einem besseren Ort zum Leben zu machen. Kommuniziere dieses Ziel, arbeite für das Ziel, mach es zu einer Deiner Lebensaufgaben. Mich hat der Film “Das Glücksprinzip” sehr stark inspiriert. Daher habe ich mich entschieden dieses Prinzip zu leben. Das habe ich schon an der einen oder anderen Stelle kommuniziert und die Idee wurde teilweise sehr begeistert aufgenommen. Meine Idee ist es, bei Facebook eine Page oder eine Gruppe zu gründen, die auch dieses Ziel haben. Und wie im Film sollten es dann schnell viele tausend Menschen sein, die das Glücksprinzip leben. Ich weiß nicht, was ich alles für die Welt tun kann, aber 3 Menschen helfen, das kann ich und ich denke das kann jeder. Eine Freundin war von der Idee so begeistert, dass sie auch gleich ein “Logo” dazu entworfen und gezeichnet hat. Du siehst es momentan als mein Profilbild bei Facebook. Wenn ich weiß was die Unterschiede zwischen einer Page und einer Gruppe sind, dann werde ich da auch durchstarten. Unabhängig davon, helfe ich jetzt schon den Menschen in meiner Umgebung ein glücklicheres Leben zu führen. Was kannst Du tun, um die Welt schöner zu gestalten? Schicke mir Deine Ideen als Kommentar.

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1 Woche Supertrial – Umgang mit Hindernissen

Geschrieben am 11. Dezember 2010 in Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Letzte Woche Mittwoch habe ich mit meiner 30 Tage Supertrial nach Steve Pavlina begonnen, um mir 12 neue anzueignen. Jetzt ist etwas mehr als eine Woche vergangen und ein guter Zeitpunkt, um die ersten Tage auszuwerten. Um es gleich vorweg zu nehmen, ich habe es nicht perfekt gemeistert, was mir allerdings die Gelegenheit gegeben hat viel zu lernen.

12 neue Gewohnheiten gleichzeitig

Steve Pavlina sagt, dass es schwieriger ist sich mehrere Gewohnheiten gleichzeitig anzugewöhnen und auch von anderen Seiten habe ich immer wieder gehört, dass ich lieber eine nach der anderen machen soll. Rückblickend nach etwas mehr als einer Woche kann ich sagen, dass mir die 12 Gewohnheiten einfacher fallen. Außerdem macht mir das viel mehr Spass gleich mehrere Bereiche meines Lebens anzupacken, da ich doch sehr ungeduldig bin.

Wie ist es gelaufen?

Ich habe es ja schon angedeutet, so ganz optimal ist es bisher nicht gelaufen. Einerseits habe ich es an 2 Tagen nicht geschafft all meine Gewohnheiten zu machen und andererseits habe ich mit einer Gewohnheit Probleme.

Am Montag war Nikolaus und wir haben im Büro mit 15 Freunden bis tief in die Nacht gefeiert. Daher bin ich am Montag nicht dazu gekommen, alle meine Gewohnheiten zu machen. Am Dienstag war ich dann so kaputt, dass ich auch da nicht all meine Gewohnheiten geschafft habe. Natürlich hätte ich das durchziehen können, hätte dafür aber anderweitig Abstriche machen müssen und das war es mir nicht wert. Ich möchte mir die Gewohnheiten vor allem angewöhnen, um meine Lebensqualität zu verbessern, und ich wollte dafür nicht auf diese Feier verzichten. Ich weiß, dass ich da mit dem Feuer gespielt habe. Eine richtige Entscheidung habe ich dabei scheinbar getroffen. Ich habe mein trotzdem gemacht. Es war zwar ganz schön wacklig und ich war sehr müde, aber ich habe es gemacht. So fiel es mir am nächsten Tag sehr leicht wieder alle Gewohnheiten umzusetzen.

Das ist auch genau der Punkt, wo dieses System Vorteile gegenüber dem Angewöhnen einer einzelnen Gewohnheit hat. Wenn Du mit der einzelnen Gewohnheit brichst, dann geht Dir plötzlich gleich 100% verloren. Ich habe auch an den beiden Tagen mindestens die Hälfte meiner Gewohnheiten gemacht und bin so immer dran geblieben. Ich konnte so am Mittwoch, wo es mir wieder gut ging, ganz einfach den Rest wieder dazu holen. Das bestätigt auch meine Antwort auf Dorians Frage (in den Kommentaren zum Ursprungsartikel). Er hat mich gefragt, wie er im Urlaub damit umgehen soll und ich habe ihm empfohlen, wenigstens die 20 Minuten Sport jeden Morgen zu machen. So hat er einen Anker, an dem er sich festhalten und wo er sofort drauf aufbauen kann, wenn er wieder zurück ist. Deswegen werde ich mir in meinem Thailand Urlaub auch auf alle Fälle das um 6 Uhr Aufstehen, das Yoga und die eine Stunde schreiben beibehalten. So kann ich nach meinem Urlaub direkt da weiter machen wo ich aufgehört habe.

Die zweite Sache ist meine Beschränkung auf 2 mal Facebook, skype und eMail am Tag. Ich habe für mich herausgefunden, dass das nicht so wirklich funktioniert, da ich sehr viel darüber kommuniziere und arbeite. Z.B. läuft ein großer Teil unserer Kommunikation im Büro über eMail. Per skype bin ich mit anderen in Kontakt, mit denen ich an unterschiedlichen Projekten zusammen arbeite und auch Facebook stellt sich als wichtig für meine Arbeit raus. Das hätte ich vermeiden können, wenn ich das für mich vorher schon getestet hätte, statt diese Idee einfach zu übernehmen. Im Moment bin ich dabei das für mich optimale Nutzungsverhalten rauszufinden. Ich nutze diese Medien seit letzter Woche sehr viel bewusster und habe sie auch oft aus. Es gibt Zeiten, wo ich explizit nicht darauf zurück greife, z.B. beim Schreiben. Ich achte auch darauf, ob ich mich gerade ablenke, oder ob ich gerade wirklich etwas wichtiges tue. Allein das hat schon viel verändert, denn wenn ich feststelle, dass ich mich ablenke, frage ich mich warum ich mich ablenke und wovon ich mich ablenke. Da kommen spannende Sachen hoch.

Im Großen und Ganzen bin ich bisher sehr zufrieden wie die Supertrial läuft und auch wenn nicht alles so läuft, wie ich es mir ursprünglich vorgestellt habe, es läuft sehr viel besser als gedacht und vor allem sehr viel besser als würde ich mich nur einer Gewohnheit widmen oder es gar nicht probieren.

Ich habe auch begonnen meine Gewohnheiten bei Joes Goals zu tracken, so kannst auch Du immer sehen, wo ich gerade stehe. Ich überlege das noch direkt irgendwo auf meiner Seite einzubauen, habe aber noch keine schöne Stelle dazu gefunden. Auf alle Fälle findest Du es hier:

Sascha's Personal Score Badge

Wie Du siehst knickt es am Wochenende immer ein, da ich am Wochenende 2 Gewohnheiten weniger habe als in der Woche.

Ich bin schon gespannt, wie die nächsten Tage und Wochen verlaufen. Am Sonntag werde ich auch mit Master Cleansing beginnen. Dazu schreibe ich in meinem nächsten Beitrag noch mehr. Willst Du gleich informiert werden, wenn der Beitrag fertig ist oder weiter über meine Erfahrungen mit der Supertrial informiert werden, dann melde Dich ganz einfach zum Newsletter an:


 

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Selbstbewusstsein stärken – Selbstwertgefühl steigern

Geschrieben am 4. Dezember 2010 in Erfolg,Gedanken,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Ich erwähne das immer mal wieder. Vor ein paar Jahren war ich noch extrem schüchtern. Und als wäre das nicht schlimm genug, habe ich das dann auch noch mit Arroganz ausgeglichen. Wenn ich das Leuten erzähle, die mich damals nicht kannten, dann wollen die mir das oft nicht glauben. Ein paar Freunde kennen mich aber schon lange genug, um das bestätigen zu können. Sie meinen dann so lapidar: “Ja, vor ein paar Jahren war Sascha noch ein richtiges Arschloch”. Ich denke, inzwischen bin ich ziemlich selbstbewusst. An einigen Stellen arbeite ich noch, aber im Großen und Ganzen bin ich schon sehr zufrieden. Das Wichtigste dabei ist mir, dass das nicht aufgesetzt ist.

Selbstbewusstsein stärken durch Affirmationen

Damit bin ich schon beim Thema. Ich habe nämlich festgestellt, dass es ein großer Unterschied ist, ob man selbstbewusst ist, weil man sich das einredet, oder weil man das wirklich von innen heraus spürt und lebt. Bestätigt hat das auch eine Studie über Affirmationen. Dabei kam heraus, dass Affirmationen denen helfen, die schon ziemlich gut unterwegs sind, aber bei denen, die es gerade bräuchten eher das Gegenteil bewirken. Eine ähnliche Erfahrung habe ich gemacht. Auch ich habe mir sehr lange vorgestellt ich wäre selbstbewusst und das hat nur dazu geführt, dass ich als sehr arrogant wahrgenommen wurde, aber eben nicht als selbstbewusst. Was allerdings sein kann ist, dass ich mir so meine Welt gestaltet habe, die ja jetzt scheinbar tatsächlich eingetreten ist. ;-)

Leben und automatisch Selbstwertgefühl steigern

Früher hatte ich ein eher langweiliges Leben. Ich habe nicht viel erlebt und auch nicht wirklich viel erreicht. Ok, ich hatte einen ziemlich guten Job und bin regelmäßig zum Kampfsport gegangen, aber das war es auch schon. In den letzten Jahren hat sich da einiges geändert. Ich bin viel gereist, habe viel erlebt, habe mich der einen oder anderen Angst gestellt und hatte mit sehr vielen Menschen zu tun. Ich habe gelebt.

So ganz automatisch hat sich dabei auch mein Selbstwertgefühl entwickelt. So richtig habe ich das auch gar nicht mitbekommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich früher so anders war, aber scheinbar können sich andere daran erinnern. Der Prozess war sehr fließend und ich hatte mir nie vorgenommen dadurch selbstbewusster zu werden. Ich habe einfach erkannt, dass mein Leben viel mehr Spaß machen kann und habe das einfach gelebt.

Was Du tun kannst für mehr Selbstvertrauen

Meiner Erfahrung nach läuft das auf 3 ganz einfache Punkte hinaus:

  1. Lebe ein geiles Leben.
  2. Stelle Dich Deinen Ängsten.
  3. Schaffe was, worauf Du stolz bist.

Du siehst, es ist eigentlich ganz einfach. Du brauchst keine Selbsthilfebücher oder so. Ich habe da letztens einen Spruch gehört. Wenn Du glücklich sein willst, dann ließ keine Selbsthilfebücher, sondern habe glücklichere Freunde. Das kannst Du auch auf das Selbstbewusstsein übertragen. Dadurch lebst Du nämlich wie sie und bildest automatisch auch das Fundament für Dein eigenes Selbstwertgefühl. Und auch ohne diese Freunde kannst Du es mit Hilfe der oben genannten drei Punkte ganz einfach schaffen.

Wenn Du noch nicht weißt, wie für Dich ein geiles Leben aussieht und sich anfühlt, dann probiere einfach ganz viel aus. Wenn Dir dazu die Ideen ausgehen, dann kannst Du auch gerne mein Buch als Ausgangsbasis nutzen. Ich verspreche Dir, wenn Du alle Übungen aus dem Buch gemacht hast, dann hast Du sehr viel mehr Selbstvertrauen, ein sehr viel spannenderes Leben und bestimmt auch das eine oder andere geschafft, worauf Du stolz sein kannst. Hinzu kommen noch ein ganzer Stapel weiterer Vorteile, die ich in einem älteren Artikel schon aufgeführt habe.

Also, los gehts. Nimm Dein Leben in die Hand, habe immer mehr Spass am Leben und werde ganz nebenbei selbstbewusster. Übrigens, ein etwas schnellerer Weg ist, wenn Du Dich Herausforderungen stellst. Mit meinen letzten beiden Artikeln (Bei Angst was tun und 12 neue Gewohnheiten gleichzeitig) habe ich mich ziemlich großen Herausforderungen gestellt und mit jedem Tag, an dem ich das schaffe, oder ich meinem Ziel näher komme, steigt mein Selbstwertgefühl. Ließ die Artikel und suche Dir auch Herausforderungen. Schreibe mir, wie es Dir damit geht und was Du erlebst.

Nächste Woche werde ich mich dem Thema Charisma zuwenden. Was macht charismatische Menschen aus und wie kannst Du mehr Charisma entwickeln. Wenn Du sofort informiert werden möchtest, wenn der Artikel fertig ist, dann trage Dich einfach in meinen Newsletter ein:


 

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12 neue Gewohnheiten gleichzeitig mit der 30 Tage Supertrial nach Steve Pavlina

Geschrieben am 1. Dezember 2010 in Erfolg,Ernährung,Komfortzone,NLP,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Heute war der erste Tag meiner 30 Tage Supertrial. Wenn Du genau wissen möchtest was das ist, dann wirf einen Blick auf den Beitrag von Steve Pavlina, er erklärt das ganz ausführlich. Als ich den Beitrag gesehen habe, wusste ich sofort, das ist was für mich. Immer wieder hatte ich bisher davon gehört, dass es nicht funktioniert sich mehrere neue gleichzeitig vorzunehmen. Steve nutzt den Was-wäre-wenn Rahmen (aus dem NLP) und überlegt sich, was wäre, wenn das doch funktioniert. Wie muss ich mich vorbereiten und wie kann ich dafür sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ich es auch schaffe.

Die 30 Tage Supertrial

Für mich war das der Anstoß mir zu überlegen, welche Gewohnheiten möchte ich gerne etablieren, wenn das ganz einfach gehen würde. Wie sollte dann mein Tag aussehen? Rausgekommen ist folgende Liste:

  1. Jeden Morgen um 6 Uhr aufstehen.
  2. Direkt nach dem Aufstehen 20 Minuten machen. 5 Minuten atmen (Anuloma Viloma)
    mindestens 6 Sonnengrüße, Kopfstand, Kerze, Pflug und Fisch. Wenn ich Lust habe noch andere Asanas.
  3. noch vor 7 Uhr frühstücken, ohne Kohlenhydrate, bzw. gesunde Kohlenhydrate
  4. mindestens eine Stunde schreiben.
  5. an den Wochentagen ins Fitnessstudio gehen
  6. vor 10 Uhr im Büro sein
  7. meine 3 MITs (most important tasks) abarbeiten
  8. meinen Schreibtisch aufgeräumt verlassen
  9. insgesamt ca 2000 Kallorien über den Tag zu mir nehmen
  10. meine MITs für den nächsten Tag festlegen
  11. meine Einnahmen und Ausgaben aufschreiben
  12. 2 mal täglich eMail, skype und Facebook (Mittags und Abends) Abends erst, wenn alle Aufgaben erledigt sind

Der erste von dreizig Tagen

Heute war der erste von dreizig Tagen meiner Supertrial und ich bin erstaunt wie gut mir meine Aufgaben gelungen sind und vor allem auch wie viel ich geschafft habe. Angefangen hat es eigentlich gestern. Mein alter Rhythmus war noch davon geprägt, dass ich bis ca 10 Uhr geschlafen habe, dafür aber bis 2 Uhr Nachts auf war. So auch gestern. Gegen 2 Uhr bin ich dann ins Bett und habe mich programmiert, dass ich pünktlich um 6 Uhr vollkommen ausgeschlafen und fit aufwache. Und so war es dann auch. Ca 10 Sekunden bevor der Wecker angefangen hat zu klingeln, war ich wach. Das ist umso erstaunlicher, weil ich das ein paar Tage vorher auch schon probiert hatte und zwar um 6 aufgestanden bin, aber ein paar Minuten später schon wieder im Bett lag. Der einzige Unterschied war, dass ich diesmal eine definitive Entscheidung getroffen hatte das durchzuziehen.

Entscheidungen treffen

Da zeigt sich mal wieder, wie wichtig es ist wirklich eine Entscheidung zu treffen. Gestern vormittag war die Entscheidung noch nicht wirklich getroffen. Da wusste ich nur, dass ich das demnächst mal machen möchte. Nach dem Gespräch mit meinem Coach wusste ich, ich bin bereit dafür und ich werde es machen. Ich bin froh, dass ich ein Gegenbeispielsortierer bin, denn mein Coach meinte, das wird nicht klappen, das kann nur schief gehen. Das war mein Stichwort.

Auch bei anderen Dingen stelle ich immer wieder fest, dass es die Entscheidung ist, die den wichtigsten Schritt darstellt. Willst Du glücklich sein? Dann entscheide Dich, ab jetzt glücklich zu sein. Willst Du aufhören zu rauchen? Dann entscheide Dich dafür. Hypnose, NLP und wie die Techniken alle heißen, können Dich dabei unterstützen, aber erstmal musst Du die Entscheidung treffen.

Gestern Abend habe ich die Entscheidung für diese Supertrial getroffen und ich werde das durchziehen. Und hey, wenn ich die eine oder andere Sache doch nicht schaffe, habe ich immer noch gewonnen, weil ich statt einer neuen gleich mehrere habe. Dieser Fall ist in meiner Vorstellung aber nicht vorgesehen und so habe ich gestern Abend noch den Grundstein gelegt. Ich habe meinen Schreibtisch zu Hause aufgeräumt. Den im Büro hatte ich schon ein paar Tage vorher aufgeräumt. Ich habe mir einen ustream Account zugelegt und schonmal den Link bei Facebook gepostet und ein paar Kleinigkeiten mehr. Ich war also, wie Steve es auch vorschlägt, vorbereitet meine 30 Tage durchzuziehen.

gegen Steves Rat

Steve rät davon ab seine Supertrial öffentlich zu machen. Ich werde es trotzdem machen. Ich gehe sogar so weit, dass ich mich so gut wie möglich kontrollierbar mache. Dafür habe ich mir einen ustream Kanal eingerichtet und werde dort jeden morgen live meine ca 20 Minuten Yoga übertragen. Wenn mir das gelingt sind die nächsten Schritte einfach, denn ich glaube die größte Herausforderung habe im Moment damit, jeden Morgen um 6 Uhr aufzustehen. Deshalb mache ich da den Hebel so groß. Das hat noch den positiven Nebeneffekt, dass ich in ein paar Wochen oder Monaten vergleichen kann, was mir Yoga gebracht hat und wie sich meine Möglichkeiten mich zu bewegen verändert haben.

Außerdem ist die tägliche Yoga und Schreibroutine ein Teil meiner Komfortzonenenherausforderungen, denen ich mich im Laufe des nächsten Jahres stellen werde. Und auch die möchte ich so gut wie möglich festhalten, einerseits, um zu zeigen, dass ich mich ihnen wirklich stelle, andererseits auch, um zu zeigen wie ich mich ihnen stelle, welche Prozesse bei mir losgetreten werden und vor allem, dass es sich total lohnt.

Die Supertrial zu starten hat sich schon nach einem Tag für mich gelohnt. So produktiv wie heute war ich schon lange nicht mehr. Ich habe heute über 2 Stunden geschrieben und hatte trotzdem noch mehr als genug Zeit mit Chris Videos zu schneiden, zu plaudern, Mittagsschlaf zu machen und andere kleine Tätigkeiten zu erledigen. Wenn das so weiter geht ist Ende Dezember mein zweites Buch fertig.

erstes Fazit der Supertrial

Im Moment fühlt sich das alles gut an und es macht richtig Spass mein Leben so intensiv anzupacken. Ich denke über meine Erfolge werde ich nur nebenbei mal berichten. Eher werde ich mich schwierigen Zeiten widmen, sofern sie auftreten und berichten wie es mir dabei ergangen ist und wie ich damit umgegangen bin. Ich denke davon kannst Du sehr viel mehr lernen. Zu meinem Coach habe ich auch schon gesagt, dass es mir das Wichtigste ist, dass ich nach einer Schwächephase sofort wieder weiter mache. Ok, dann kommt halt ein Tag voller unvorhergesehener Dinge und ich schaffe es nicht alles so zu tun wie geplant. Das ist nicht so schlimm. Schlimm wäre es, wenn aus diesem Tag mehrere Tage oder Wochen werden. Also, wenn ich mal einen Tag aussetze, sprich mich drauf an und hilf mir, dass ich am nächsten Tag wieder weiter mache. Danke.

Wenn Dich interessiert ob und wie ich diese Supertrial schaffe, dann melde Dich zu meinem Newsletter an und ich halte Dich auf dem Laufenden:


 


Wenn Dich meine Yoga Sessions jeden Morgen interessieren, dann komme einfach jeden Morgen kurz nach 6 Uhr auf diese Seite und Du wirst hier dann die Live-Übertragung sehen. Ich brauche nach dem Aufstehen ca 5 Minuten, um den Rechner zu starten, mich anzuziehen usw. Vielleicht kennst Du ja auch eine gute Yoga-Lehrerin, die sich die Videos mal ansieht und mir Feedback gibt.

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