6 Gründe Dir große Ziele zu setzen

Geschrieben am 13. März 2011 in Erfolg,Gedanken,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach
Logo für inspirierende und motivierende Filme

Herzlich Willkommen auf diesem Blog für , Verlassen Deiner , Optimierung Deines Lebens und Wege zu einem glücklichem, ausgefülltem und begeistertem Leben.

Als kleines Willkommensgeschenk habe ich eine Liste mit über 50 inspirierenden und motivierenden Filmen zusammen gestellt. Diese Liste bekommst Du, wenn Du Dich zu meinem Newsletter anmeldest: Newsletter Anmeldung

Immer wieder lese ich in sogenannter Erfolgsliteratur wie wichtig es ist sich möglichst große Ziele zu setzen. Gerade hat mich ein Vortrag von Larry Page (Mitgründer von google) wieder daran erinnert.

Vor einigen Monaten habe ich in einem Seminar versucht die Teilnehmer von dieser Idee zu überzeugen, was mir damals noch nicht so gut gelungen ist. Mir fehlte die Argumentation. Mir war es klar, aber ich konnte es nicht rüber bringen. Seit dem habe ich die Gründe gesammelt, die dafür sprechen sich wirklich große Ziele zu setzen:

1. Umso größer das Ziel ist, umso mehr Ressourcen gestehst Du ihm zu.
Dieser Gedanke stammt aus dem Vortrag von Larry Page und wurde von Tina Seelig in ihrem Buch “What I wish I knew when I was 20” aufgegriffen. Sie bringt in ihrem Buch ein sehr schönes Beispiel. Wenn Du von Dir aus ans andere Ende der Welt willst, dann bereitest Du Dich auf die Reise ausführlich vor, planst Verspätungen und andere Probleme ein und gibst Dir auch mehr als genug Zeit Dein Ziel zu erreichen. Du gibst auch nicht bei Problemen auf. Dann dauert es eben etwas länger oder Du findest einen anderen Weg als den geplanten. Wenn Du aber nur von Dir aus ins Büro fährst, dann ist alles ganz knapp geplant. Wenn dann z.B. eine Strassensperre kommt, kommt Dein ganzer Plan durcheinander. Wenn dann das Ziel nicht wichtig genug ist, könnte es gut sein, dass Du umkehrst.

2. Du musst anders denken.
Im Moment bereite ich mich auf einen Triathlon vor, den ich mit meiner momentanen Verfassung vermutlich nicht schaffen würde. Das Ziel ist für mich schon sehr hoch gesteckt. Daraus folgt für mich, dass ich nicht einfach ab und zu trainiere und mich ab und zu mal mit gesunder beschäftige. Nein, ich muss regelmäßig trainiere und einer strengen Diät folgen. Ich muss Dinge komplett anders machen. Ähnlich funktioniert es bei finanziellen Zielen. Wenn Du Dir vornimmst in diesem Jahr 500 Euro mehr zu verdienen, dann musst Du Dir dafür eine Lösung überlegen und wirst sie vermutlich auch schnell finden, ohne wirklich viel verändern zu müssen. Was passiert aber, wenn das 100fache oder 1000fache von dem verdienen möchtest, was Du im Moment verdienst? Dann musst Du Dich komplett anders verhalten und anders denken. Du findest komplett andere Lösungen.

3. Du sprengst Deine Glaubenssysteme.
Mit einem Freund hatte ich letztens ein Coachinggespräch. Ich fragte ihn nach seinen Zielen und wieso er sich gerade dieses Ziel gesetzt hat. Heraus kam, dass er sich noch gut vorstellen konnte dieses Ziel zu erreichen. Mit all den eigenen Erfahrungen und dem, was er bei anderen gesehen hatte, fand er dieses Ziel hoch und erreichbar. Dass das nur seinem momentanen Glaubenssystem entspricht, konnte ich ihm im weiteren Verlauf des Gespräches klar machen. Er erkannte, wie sehr er sich durch sein Glaubenssystem beschränkt und arbeitet jetzt an der Veränderung seiner Glaubenssätze.

4. Du machst Dinge anders als andere.
Es gibt die sogenannten Early Adopters und die Lemminge, die ihnen hinterherlaufen. Was glaubst Du wer erfolgreicher ist? Lange Zeit galt, dass der Mensch eine Meile nicht unter 4 Minuten laufen kann. Einer, nämlich Roger Bannister, glaubte das nicht und durchbrach die 4 Minuten Marke 1954. Kurz nach ihm schafften es noch einige andere, aber das hatte keine Bedeutung mehr. Er war derjenige, der es als Erster geschafft hat. Er wird immer wieder erwähnt, während die anderen keine Beachtung mehr finden, obwohl sie dann schneller waren als er. Vor google basierten Suchmaschinen auf Katalogen. Nur Seiten, die in diese Kataloge eingetragen waren, konnten gefunden werden. Da jede neue Seite erst begutachtet wurde, waren die Kataloge mehr oder weniger stark veraltet. Google hat ein neues System eingeführt. Ein Programm durchstöbert ständig das Internet nach neuen Seiten und fügt diese automatisch dem Katalog hinzu. Dadurch war google sehr viel aktueller und der Katalog sehr viel umfangreicher, was schließlich die Basis für googles war. Solche Beispiele finden sich überall. Schau mal genau hin.

5. Du gestaltest Deine Welt.
Du bekommst was Du Dir wünschst. Ich möchte jetzt keine Diskussion darüber anfangen, ob das Universum Wünsche erfüllt, oder ob das Unbewusste ständig auf der Suche ist, um Dir Deine Wünsche zu erfüllen. Tatsache ist, dass es inzwischen Unmengen an Studien gibt, die zeigen, dass Menschen mit Zielen mehr erreichen als Menschen ohne Ziele. Und Menschen mit großen Zielen erreichen auch mehr als Menschen mit kleinen Zielen. Wenn also nur die Wahl des größeren Ziels dafür sorgt, dass Du mehr erreichst, warum dann nicht ein möglichst großes Ziel wählen? Das Ziel zum Mond zu fliegen ist da ein sehr schönes Beispiel. Damals war die NASA in der Weltraumeroberung weit hinter der Sowjetunion zurück. Das Ziel zum Mond zu fliegen war jenseits von allem, was damals für möglich gehalten wurde und trotzdem hat die NASA dieses Ziel innerhalb weniger Jahre erreicht und die Sowjetunion überholt.

6. Du musst Deine Komfortzone verlassen.
Vielleicht ist es Dir ja schon bewusst geworden während Du die anderen Punkte gelesen hast. Um große Ziele zu erreichen kannst Du nicht so weiter machen wie bisher. Du musst Deine Komfortzone verlassen. Du musst Dich verändern und an Deiner Persönlichkeit arbeiten. Persönlichkeitsentwicklung gibt es also so ganz nebenbei dazu.

Wenn Dir dieser Artikel gefallen hat, dann trage Dich doch einfach in meinen Newsletter ein und bekomme eine Nachricht, wenn weitere Artikel von mir veröffentlicht werden:


 

Popularity: 8% [?]

3 Kommentare

Erfahrungsbericht eines “Aussteigers”

Geschrieben am 5. März 2011 in Erfolg,Gedanken,Komfortzone von Sascha Ballach

Math, ein sehr guter Freund von mir hat vor etwas mehr als einem Jahr mit seiner Freundin Deutschland den Rücken gekehrt und reist seit dem durch die Welt. In seinem Blog Tassenei berichtet er regelmäßig darüber. Wirf mal einen Blick drauf, aber sei vorsichtig, da leben welche ihre Träume und das kann ansteckend sein. ;-)

Vor ein paar Wochen haben wir uns in Thailand getroffen und ich fand seine Geschichten so spannend, dass ich ihn um einen Erfahrungsbericht gebeten habe. Den habe ich heute bekommen. Ich finde ihn so gut und er enthält so viele Wahrheiten und lehrreiches, dass ich meinen eigentlichen Beitrag verschiebe und Du hier jetzt diesen Erfahrungsbericht lesen kannst. Viel Spass damit:

Da waren wir nun, am anderen Ende der Welt, auf dem kleinsten Kontinent dieser Erde, Australien. Unsere finanziellen Mittel am verdampfen und weit und breit keine Aussicht auf Arbeit. Western Australien ist der größte Staat den Australien zu bieten hat und auch der, mit den wenigsten Einwohnern pro Quadratkilometer.

Wir kamen aus dem dichter besiedelten Süden Westaustraliens und zogen weiter Richtung wärmeren Norden, um dem kommenden Winter zu entfliehen. Dabei waren wir ständig auf der Suche nach Arbeit. In der Magret River Region, dem größten Weinanbaugebiet Westaustraliens, haben wir täglich auf dutzenden Weingütern und auch Viehfarmen nach Arbeit gefragt. Die Antwort war immer die gleiche: “Sorry Mate, no work” (keine Arbeit mein Guter). Morgens motiviert aufstehen, in dem Glauben “heute schaffen wir es, heute kriegen wir einen Job!”, um Abends festzustellen, dass es wieder nicht geklappt hat. Aber morgen ist ja bekanntlich auch noch ein Tag. Für einige Zeit war dieser Zustand Ok. Schließlich hatten wir gehört, dass es einen Ort geben soll, an dem ‘immer’ Erntehelfer gesucht werden und ein paar Dollar waren auch noch in unseren Taschen.

So zogen wir immer weiter Richtung Norden, entlang der traumhaften Westküste. Vorbei an Busselton, Bunburry und Perth, dabei weiterhin auf der Suche nach Lohngebern. Geraldton liegt gute 400 km nördlich von Perth und weitere, knappe 700 km, Carnarvon, der Ort, an dem ‘immer’ Erntehelfer gesucht werden. Der Anblick der sich uns bot, war ein ganz anderer. Vor vielen Farmeinfahrten prangte schon das Schild “No work, no entry” (keine Arbeit, kein Zugang). Naja, wenn wir schon bis zum Hals in der Scheiße stehen, dann sollten wir unsere Köpfe nicht hängen lassen. Und auf ging es, alle Farmen ohne Schild abzuklappen, um mit grenzenlosen Optimismus und gewinnendem Lächeln nach Beschäftigung zu fragen – erfolglos.

Unser finanzielles Polster oder besser Pölsterchen war schon kritisch zusammengeschrumpft. Da klingelten mir die nur allzu vertrauten Worte im Ohr: “Wenn das was Du tust, nicht zu dem führt was Du haben willst, dann tue so lange etwas anderes, bis sich Dein Ziel erfüllt hat”. Absofort bewarben wir uns überall. Wirklich überall. Von der Fleischtheke über Banken und Hotels, bis Klamottenläden und einer Fabrik zur Verarbeitung von Meeresfrüchten. Nichts. Aushänge an allen Anzeigenbrettern. Ebenfalls nichts.

Aus dem Süden waren wir gekommen und der nahende Winter war unserer Jobsuche dort nicht dienlich. Im Westen ist der Ozean. Im Osten ist Wüste. Der nächste Ort Richtung Norden ist weitere 700 km entfernt. Die nächste “Großstadt” Darwin 3000 km. Ganz große Sch….

Wir waren ratlos was zu tun sei. Deshalb beschlossen wir Vorräte anzulegen und in den Winterschlaf zu gehen. 40 km südlich von Carnarvon gibt es einen kostenlosen Campingplatz direkt am Meer. Ideal für unser Vorhaben.

Unsere Vorräte aufzufüllen war schmerzlich. Das erste Mal in unserem Leben sind wir in einem Supermarkt gewesen, mit dem Bewusstsein nicht das kaufen zu können, worauf wir gerade Lust und Appetit haben. Vorbei die Zeit mit dick Nutella auf der Stulle. Brot, Obst, Suessigkeiten, Fleisch waren nicht drin. Dafür aber Mehl, Reis und Nudeln plus einen 5kg Sack Karotten, damit wir etwas mit Vitaminen haben. Wasser gab es kostenlos aus den Wasserhähnen der Tankstellen. Vermutlich kennt der eine oder andere die Geschichten der Entbehrungen und des Mangels während des Krieges und in der Nachkriegszeit von seinen Grosseltern. Jetzt erlebten wir es selbst und verstanden.

New Beach, so hieß der Platz, der für uns Gestrandete eine neue Heimat wurde und den wir mit ungefähr 15 anderen Parteien teilten. Schnell hatten wir uns 2 Kochstellen eingerichtet, denn Feuerholz gab es kostenlos und reichlich. Außerdem ist über der Kohle kochen, die geilste Art des Kochens und wenn wir etwas hatten, dann war es Zeit.

Um unseren Speiseplan zu bereichern, bin ich jeden Tag angeln gegangen. Am ersten Tag hatte ich nach einer Stunde einen Fisch gefangen, der für seine Spezies auch ordentlich war. In der folgenden Stunde hatte ich nichts mehr gefangen, obwohl Fische, nur wenige Meter entfernt, im Wasser schwammen. Bevor ich mich ans zusammenpacken machte, kamen 2 Burschen mit ihren Angeln vorbei, um sich 200 Meter von mir entfernt, ebenfalls dem Fischen zu widmen. Nur mit anderem Resultat. Die Jungs zogen einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser. Schnell waren meine Sachen gepackt und ich bei den Jungs. Wenige Minuten später war ich um 2 bedeutende Informationen reicher. Ich wusste was der richtige Köder ist und wo ich ihn finde und wusste nun auch die richtige Technik. Diese Informationen haben uns sehr geholfen und viele leckere und sattmachende Abendessen beschert. Mein Opa pflegte häufig zu sagen: “Mit Augen und Ohren kann man stehlen”. Für andere Menschen ist dieses Zitat als “Modellieren” bekannt.

‘Mach so viele Kontakte wie möglich’ ist eine der Erkenntnisse, die wir aus unserer Zeit in Carnarvon mitgenommen haben und die sich später noch viel deutlicher herauskristallisiert hat.

Für uns gab es 2 Mahlzeiten am Tag und jede Mahlzeit hat für uns beide knapp 1 Australischen Dollar gekostet (circa 70 Eurocent). Zwischen den Mahlzeiten haben wir geangelt, Feuerholz besorgt und uns überlegt, wie wir unsere Situation verbessern können. Die Australier lieben Pizza. Da wir schon unsere beiden Feuerstellen aus einer Art Lehm geformt und gebrannt hatten, kam mir die Idee einen Pizzaofen zu bauen, um Pizza am Strand verkaufen zu können. Unser Ofen ging bei der Zusammensetzung der Einzelteile zu Bruch. Ich hatte ihn zu groß dimensioniert. Mit dem Bruch des Ofens zerbrach auch mein Traum vom Pizzageschäft und ich war entmutigt, schließlich hatten wir schon viele Stunden schweißtreibender Arbeit investiert. Ramona ließ sich nicht entmutigen und von der Idee eines Ofens nicht abbringen. Sie baute aus den Bruchstücken des Pizzaofens, einen anderen Ofen. Einen, in dem wir von nun an unser eigenes Brot backen konnten. Richtiges Brot.

Kreativität war etwas, das sich bei uns beiden in dieser Situation noch deutlicher ausgeprägte. Dinge wurden gebastelt, improvisiert, erfunden und wegwerfen konnten wir uns sowieso nicht leisten. Um Abwechslung bei unseren Fischgerichten zu haben, hatten wir uns alter Techniken der Fischzubereitung besonnen und waren in der Lage, Fisch auf 10 unterschiedliche Wege zuzubereiten. Stockfisch, Trockenfisch, Fischsuppe… usw.. Schalen von Orangen (ein Geschenk anderer Camper), haben wir getrocknet, von Hand zermahlen, um sie dann als Aroma in Teig zu geben. Aus Grapefruits, einem weiteren Geschenk, kochten wir unsere eigene Marmelade, welche sehr an Englische Breakfastmarmelade erinnerte. Als alternativen Brotaufstrich rösteteten wir unsere Brotscheiben über der Glut, um sie anschließend mit Knoblauch einzureiben und mit Salz zu bestreuseln. Die Momente, in denen wir uns etwas geschaffen hatten, woran normalerweise nicht zu denken war – weil wir es nie mussten – waren für uns das pure Glück. Es wurden immer mehr die kleinen und winzigkleinen Dinge über die wir uns freuten. Das Gefühl das erste eigene Brot, in der Glut des selbst gesammelten Holzes, im selbstgebauten Ofen am Strand gebacken zu haben und anschließend den Duft von frisch gebackenem Brot in der Nase zu haben, ist unbeschreiblich.

Die Wende unserer Lage kündigte sich in der Form eines australischen Paearchens an, welches nur für eine Nacht am gleichen Strand verweilte. Ich hatte Ihn Abends getroffen und über dieses und jenes geplaudert. Als wir anfingen uns über Brot zu unterhalten und ich erwähnte, dass wir selbst Brot backen, wurde seine Frau hellhörig und fragte nach dem wie. Ich hielt es für anschaulicher, wenn ich es den beiden zeige anstatt es zu erklären. So führte ich sie in unser Lager, wo es auch das Brot des Tages zu kosten gab. Unser Lager muss bei den beiden Eindruck hinterlassen haben, denn am nächsten Tag tauchten beide vor ihrer Abfahrt mit einem Gabenteller auf. Uns hatte es im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache verschlagen und wir brachten nur ein gestottertes Dankeschön hervor, so perplex waren wir. Obst, Schokolade und einen Schal für Ramona. Süßigkeiten! Wenn deine Süßigkeiten von Weihnachten noch im darauf folgenden Sommer in Deiner Wohnung gammeln, ist dir das wahrscheinlich egal. Du kannst schliesslich jederzeit welche haben. Aber fuer uns war es der Wahnsinn, dass zu bekommen wovon wir den ganzen Tag nur träumten, weil wir es uns nicht leisten konnten.

Die beiden Mildtäter wussten nichts von unserer Situation, vermutlich sprach unser Camp für sich selbst. Am restlichen Strand waren wir auch schon als die verwilderten Deutschen bekannt. Die Gabe sollte der Auftakt zur Veränderung unserer Lage sein. Wir hatten uns mit unserer Situation angefreundet, arrangiert und sie akzeptiert. Es wurde für uns zu einer Erfahrung und Herausforderung, die wir nicht missen möchten. Vielleicht hat genau diese Einstellung den Weg zur Veränderung geebnet. Wir hatten das Vertrauen, dass am Ende alles gut werden wird. Und es wurde gut.

Jeff und Lynn waren die nächsten Gabenbringer und haben uns ein absolutes Festessen beschert. Frisch gebackenes Brot, richtige Butter, Käse, Leberwurst, Camembert und 2 eisgekühlte, selbstgebraute Biere. Die Tränen standen uns vor Glück und Freude in den Augen und wir wussten im ersten Moment nicht, ob wir das wirklich essen sollten oder doch besser aufsparen. Wir schauten uns gegenseitig in die Augen und schüttelten zeitgleich mit dem Kopf. Das ist ein Moment zum genießen!
Und wie wir diesen Moment genossen haben. Für uns war es das Festessen unseres Lebens. Dicke Scheiben frischgebackenen Brotes, fluffiger Teig mit krustiger Kruste, großzügig mit Leberwurst bestrichen. Den Käse über der Glut zu unseren Füßen angeschmolzen und geröstet und dazu ein gutes, kühles Bier. Da saßen wir am Strand von New Beach, in der Ferne rauschte das Meer, zu unseren Füßen knisterte das Feuer und über uns ein sternenklarer Himmel. Es war der perfekte Moment.

Diese Erlebnisse ermutigten uns und zur gleichen Zeit spürten wir beide, dass wir etwas verändern müssen. Es war an der Zeit New Beach zu verlassen. Mit unserem Brot hatten wir ein wenig Geld am Strand verdient, der Tank war noch halb voll und wir hatten uns überlegt, was wir auf unserem Weg Richtung Norden noch alles verkaufen können um Strecke zu machen. Getreu dem Motto: “Wenn Scheiße, dann Scheiße mit Schwung!”, brachen wir auf ins Ungewisse, ohne zu wissen wie weit wir kommen. Zur Not können wir uns immer noch vom reichlich vorhandenen Roadkill ernähren.

Einige Leute hatten uns abgeraten weiter Richtung Norden zu ziehen. Dort sei es noch viel schwieriger Arbeit zu kriegen und außerdem viel schwieriger aus einem Dilemma heraus zu kommen. Hatten uns solche Stimmen schon nach Carnarvon gebracht, war es an der Zeit sie jetzt zu ignorieren, auf die eigene Stimme zu hören und auf die eigene Intuition zu vertrauen. Den Mutigen gehört die Welt.

Nach 700 km fanden wir uns in einem Ort wieder, in dem wir nach über 2000km zum ersten Mal Aushänge sahen, auf denen nach Arbeitern gesucht wurde. Unser Mut hatte sich gelohnt und nach einer 2 monatigen Odyssee hatten wir endlich einen Job gefunden. Dieses Gefühl war unglaublich. Am selben Abend wurden wir angetrunken zu unserem neuen Haus gefahren. Terrasse, Küche mit allem drum und dran, Badewanne, Dusche. Essen kostenlos. Süßigkeiten. Es kam uns vor wie ein Traum. Selbst am nächsten morgen konnten wir es noch nicht fassen. Stärker hätte der Kontrast unser letzten 2 Monate nicht seien können.

Popularity: 6% [?]

1 Kommentar

Persönlichkeitsentwicklung durch Beziehungen

Geschrieben am 26. Februar 2011 in Gedanken,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Gestern hatte ich ein längeres Gespräch mit einer Freundin. Sie hat vor einigen Monaten einen Mann kennengelernt und sich in ihn verliebt. Die Beziehung fing an sich zu entwickeln und alles war wunderschön. Doch plötzlich änderte sich alles. Einerseits kamen sie sich näher und die Beziehung wurde intensiver, andererseits stritten sie sich immer häufiger, wobei die Urachen meistens Banalitäten waren. Sie hat mir das alles erzählt und mich dann gefragt, was sie für Möglichkeiten hat mit der Situation umzugehen.

Möglichkeiten mit Stress in der Beziehung umzugehen

1. Beziehung beenden

Die naheliegendste Möglichkeit ist ganz einfach die Beziehung zu beenden. Gerade bei den Beiden wäre das ganz einfach, da sie sich noch nicht so lange kennen, keine gemeinsamen Kinder oder andere gemeinsame Verpflichtungen haben. Es ist eine Möglichkeit, die oft sehr schnell gewählt wird. Meiner Meinung nach zu schnell. Ein bisschen habe ich den Eindruck, dass viele von ihrem Partner erwarten das perfekte Gegenstück zu sein, wobei sie das damit definieren, dass immer alles super schön harmonisch und voller Leidenschaft ist. Meine Erfahrung ist eine andere. Alle wirklich langanhaltenden Beziehungen, die ich kennengelernt habe, hatten auch mal Phasen, in denen Beide wirklich an sich und der Beziehung arbeiten mussten. Wer sagt, dass diese Arbeit erst nach Jahren nötig ist. Vielleicht ist die Arbeit sofort nötig und dann wird es die Traumbeziehung.

2. in der Beziehung

Die etwas schwierigere Möglichkeit ist es, sich für die Beziehung zu entscheiden und an sich zu arbeiten, bis die Beziehung so ist, wie man sie sich vorstellt. Diese Möglichkeit ist für die Meisten nicht wirklich einsichtig, da ja der Partner Schuld ist, dass es Streit gab. Ich glaube allerdings, dass man immer und ich meine wirklich immer selbst die Verantwortung für die entsprechenden Situationen trägt. Man selbst hat sich den Partner ausgewählt. Man selbst gestaltet die Situation durch das eigene Denken und das eigene Verhalten. Man selbst hat sich in den Kreislauf ziehen lassen, der zum Streit geführt hat. Diese Freundin meinte z.B., dass sie schon vorher wusste, dass es Streit geben wird. Da frage ich mich, warum sie dann die Situation nicht so verändert hat, dass es keinen Streit gibt. Oder hat sie den Streit erst durch ihre Gedanken kreiert?

Eine weitere Frage, die ich in solchen Situationen stelle ist, Wieso bist Du mit dieser Person zusammen? Dabei ziele ich nicht darauf ab, dass die Beziehung besser beendet werden sollte, sondern ich glaube, dass wir unseren Partner haben, weil wir sind wie wir sind. Wenn wir uns verändern, unsere Persönlichkeit entwickeln, ziehen wir plötzlich ganz andere Menschen in unser Leben. Es gab eine Zeit, in der hatte ich mit Frauen immer wieder die gleichen Probleme. Ich löste diese Probleme aber nicht, stattdessen beendete ich oder sie die Beziehung. Irgendwann ist mir dieses Muster bewusst geworden und ich habe mir vorgenommen so lange mit der nächsten Frau zusammen zu bleiben, bis ich mich so weiterentwickelt habe, dass ich dieses Problem nicht mehr habe. Erstaunlicher Weise stellte ich dann irgendwann fest, dass ich inzwischen einen ganz anderen Frauentyp anziehe. Meine Persönlichkeitsentwicklung hat sich nicht nur auf mich, sondern auch auf meine Freundin, meine Freunde und mein gesammtes Umfeld ausgewirkt.

Auch bei der Freundin konnte ich beobachten, dass sie immer wieder einen ähnlichen Typ Mann in ihr Leben zieht und ich befürchte, dass wenn sie die Beziehung jetzt beendet, sie beim nächsten Mal wieder ähnliche Probleme hat. Wenn es ihr dabei geht wie mir, dann werden die Probleme bei jedem Mal größer, bis sie es kapiert und an ihrer Persönlichkeitsentwicklung arbeitet.

Natürlich kann sie das auch ohne Partner machen. Ich habe mal an meiner Eifersucht gearbeitet, zu einer Zeit, wo ich gerade keine Freundin hatte und irgendwann war ich der festen Meinung, dass ich nicht mehr eifersüchtig bin. Komischerweise war ich dann bei meiner nächsten Freundin doch eifersüchtig. Allerdings hat mir die Arbeit vorher dann geholfen meine Eifersucht recht schnell in den Griff zu bekommen. So richtig an mir konnte ich aber erst in der Beziehung arbeiten.

Persönlichkeitsentwicklung durch Beziehungen funktioniert übrigens nicht nur in Partnerschaften. Auch Freundschaften können Dir bei Deiner Weiterentwicklung sehr helfen. Ein Freund meinte vor vielen Jahren einmal zu mir “Never burn bridges” (Brenne nie Brücken ab). Seit ich das beherzige bemühe ich mich darum mit jedem ein gutes Verhältnis zu haben. Natürlich bin ich nicht mit jedem super gut befreundet, aber ich bemühe mich mit den Menschen so gut wie möglich umzugehen und dazu gehört auch nicht nachtragend zu sein.

So stand aus verschiedenen Gründen meine geschäftliche Zusammenarbeit schön öfter auf der Kippe und jedes Mal wusste ich, selbst wenn das jetzt das Ende ist, dann werde ich mit meinem Geschäftspartner trotzdem befreundet bleiben. Ich werde dann einfach meinen eigenen Weg gehen. Mir kam es niemals in den Sinn ihm dann zu grollen und nichts mehr mit ihm zu tun haben zu wollen. Zum Glück war ich nie nachtragend, selbst wenn ich es mir vorgenommen habe, gelang es mir nur kurz. Anderen fällt das leider schwerer.

Vergeben und verzeihen

Falls Du zu denen gehörst, denen es schwerer fällt zu vergeben und zu verzeihen, dann habe ich hier noch einen kleinen Tipp für Dich. Chris Mulzer hat 2 Newsletter zu dem Thema geschrieben. Im ersten Teil empfiehlt er die Sedona Methode, um Deine “negativen” Gefühle loszulassen und im zweiten Teil gibt er Dir einen Prozess an die Hand, der Dir hilft wirklich zu vergeben. Die Sedona Methode habe ich in letzter Zeit selber häufiger angewandt und erstaunliche Ergibnisse erzielt und das, obwohl ich nicht glauben konnte, dass es so einfach sein soll. Auch beim Thema Eifersucht ist die Sedona Methode sehr wirkungsvoll.

Jede Beziehung die Du eingehst ist ein Spiegel Deiner momentanen Persönlichkeit. Du ziehst immer die Menschen an, kommst mit den Menschen besonders gut aus, die Deiner momentanen Persönlichkeit entsprechen. Sie sind daher der ideale Feedbackmechanismus für Deine Persönlichkeitsentwicklung. Achte einmal darauf, welche Menschen in Deinem Leben sind und welche Menschen neu in Dein Leben kommen. Sind das die Menschen, die Du gerne in Deinem Leben hättest? Falls nicht, beende nicht den Kontakt mit ihnen, sondern arbeite an Deiner Persönlichkeitsentwicklung. Nutze zum Beispiel das regelmäßige Verlassen Deiner für Deine Persönlichkeitsentwicklung und achte darauf, wie sich Dein Umfeld verändert. Übe Dich dabei in Geduld, denn es kann passieren, dass Du die Ergebnisse nicht sofort wahrnimmst.

Ich wünsche Dir viel und Spass dabei und wenn Du immer gleich informiert werden möchtest, wenn ich zu diesem oder anderen Themen der Persönlichkeitsentwicklung einen neuen Beitrag geschrieben habe, dann melde Dich ganz einfach zu meinem Newsletter an:


 

Persönlichkeitsentwicklung durch Beziehungen

Popularity: 7% [?]

2 Kommentare

Persönlichkeitsentwicklung andersrum: Sein Tun Haben

Geschrieben am 19. Februar 2011 in Erfolg,Gedanken,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Trägst Du Dich mit dem Gedanken etwas zu verändern? Möchtest Du abnehmen, sportlicher, gesünder, selbstsicherer, reicher oder so sein? Wie gehst Du dann vor? Ich habe mich dann immer über das Thema informiert und mir dann einen Plan gemacht. Zum Beispiel als ich abnehmen wollte, habe ich mich informiert, was ich alles tun kann, um Fett abzubauen. Ich habe Leute gefragt, die schon erfolgreich abgenommen haben und habe mir aus all den Informationen einen Plan gemacht, wie ich abnehmen werde. Dieses Vorgehen war für einige Bereiche erfolgreich, für andere weniger erfolgreich.

Vor ein paar Wochen habe ich das Buch “The Cashflow Quadrant” von Robert Kiyosaki gelesen und er schlägt einen etwas anderen Ansatz vor. Mein Ansatz war grob gesprochen, erst tun, dann haben. Er schaltet dem noch einen Schritt vor. Erst sein, dann tun und dann haben. Er bezieht seinen Ansatz zwar auf das reich, bzw. wohlhabend, werden, ich denke aber, er lässt sich auf jeden Aspekt der und auf jeden Veränderungsprozess anwenden.

Erster Schritt für Deine Persönlichkeitsentwicklung

Im Grunde ist der Gedanke von Robert Kiyosaki ganz einfach. Wenn Du erst bist und fühlst, wo Du hin willst, dann verändert sich Dein Handeln von ganz allein so, dass Du auch da hin kommst, wo Du hin willst. Wenn Du also reich sein möchtest, dann verhalte Dich so als wärst Du reich. Das heißt nicht, dass Du Unmengen an Geld ausgeben sollst. Das heißt aber, dass Du so wie Reiche denkst und Entscheidungen triffst. Wenn Du sportlich sein möchtest, dann verhalte Dich wie jemand der sportlich ist. Wenn Du schlanker sein möchtest, dann fühle Dich schlank und verhalte Dich als wärst Du schlank. Wie möchtest Du sein, wenn Deine Persönlichkeitsentwicklung abgeschlossen ist?

Das hört sich für Dich jetzt vielleicht etwas eigenartig an. Wie kann ich mich reich fühlen, bzw. reich sein, wenn ich es nicht bin? Wie kann ich sportlich sein, wenn ich es nicht bin? Wie kann ich schlank sein, wenn ich es nicht bin? Mir hilft dabei eine Frage, die ich jeweils ein wenig abwandle: “Was würde ich tun/denken/fühlen/… wenn ich reich/sportlich/schlank wäre?” So versetze ich mich in den gewünschten Status und fühle mich in das zukünfitge Sein rein. Im Moment stelle ich mir zum Beispiel morgens und abends im Bett und auch zwischendurch immer wieder vor, wie es sich wohl anfühlt und wie ich aussehe, wenn ich den gewünschten Waschbrettbauch habe.

kleine Tricks

Wenn Du Dir diese Frage nicht oder nicht so einfach beantworten kannst, dann hilft Dir ein kleiner Trick: Frage Leute, die dort sind wo Du hin willst. In einem sehr schlauen Video habe ich vor einiger Zeit einen Spruch gehört: “Wenn Du glücklich sein willst, dann ließ keine Selbsthilfebücher, sondern umgib Dich mit Leuten, die glücklich sind.” Wenn Du also reich sein willst, umgib Dich mit reichen Menschen. Wenn Du sportlich sein willst, dann umgib Dich mit sportlichen Menschen. Wenn Du schlank sein willst, umgib Dich mit schlanken Menschen.

Durch meine Zusammenarbeit mit Chris Mulzer lerne ich sehr viele unterschiedliche Menschen kennen. Gerade auf dem Trainer Track lerne ich einige sehr genau kennen. Ich nutze die Gelegenheit und lerne ganz viel über mich und über unterschiedlichste Verhaltensstrukturen. Der Trainer Track setzt sich oft aus unterschiedlichen Menschen zusammen. Teilweise nehmen erfolgreiche Unternehmer teil, genauso wie jüngere Teilnehmer, die sich das Geld dafür gesparrt haben, oder von ihren Eltern finanziert werden. Es ist für mich sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich die beiden Gruppen mit Geld, Herausforderungen, Gelegenheiten usw. umgehen. Das komplette Denken unterscheidet sich sehr.

beschleunigte Persönlichkeitsentwicklung durch Mentoren

Wie gut, schnell und einfach Du Dein Ziel erreichst, hängt sehr stark davon ab, wie gut Du Dich in Dein Ziel hineinversetzen kannst. Wie gut gelingt es Dir Dein Denken und damit auch Dein Handeln so zu verändern, dass Du Dein Ziel schon lebst, bevor Du es erreicht hast? Mir ist das in der Vergangenheit nicht so gelungen, wie ich mir das vorgestellt habe. Deswegen habe ich mir jetzt für jeden meiner zu verändernden Bereiche einen Mentor gesucht. Für meine sportlichen Ambitionen habe ich mir einen Trainer gesucht, der all das, was ich erreichen möchte schon erreicht hat. Für meine zukünftige Trainertätigkeit habe ich schon lange einen Mentor, der mir bisher dabei nicht wirklich helfen konnte, da ich das nicht wollte. Jetzt nehme ich seine Hilfe bereitwillig an und lerne fast täglich sehr viel. Für meinen Unternehmensaufbau habe ich mir einen sehr erfolgreichen Unternehmer als Mentor gesucht und die gemeinsame Arbeit hat bereits begonnen.

Noch eine kleine Nebenbemerkung: Ich unterscheide hier sehr genau zwischen Mentor und Coach. Ich denke ein gewisses Stück des Weges kann Dir auch ein Coach sehr gut weiterhelfen. Die meisten Coaches, die ich kennengelernt habe, sind allerdings nicht da, wo ich hin will. Deswegen habe ich mir Mentoren gesucht. Ich möchte mit Menschen zusammenarbeiten, die den Weg und das Ziel kennen.

Noch kann ich nicht abschätzen, wo mich das hinbringt, aber es fühlt sich jetzt schon ganz anders an. In jedem Gespräch mit meinen Mentoren nehme ich ein bisschen ihrer Denkweise für mich an. Natürlich mache ich mir noch meine eigenen Gedanken und ich treffe auch meine eigenen Entscheidungen. Zusätzlich bekomme ich komplett neue Sichtweisen, Gedankenansätze und Denkanstöße, die mir auch zeigen, wo meine bisherigen Limitierungen lagen.

Alle Bücher, die sich mit dem erfolgreich werden beschäftigen, empfehlen Dir einen Mentor. Ich wollte das immer ohne schaffen, bzw. ich war zu feige und zu stolz Bekannte zu fragen, ob sie mein Mentor sein wollen. Jetzt bin ich gespannt, wie sich das für mich entwickelt. Hast Du einen oder mehrere Mentoren? Erzähle mir und den anderen Lesern davon. Interessiert Dich, wie sich die Arbeit mit Mentoren auf mein Leben auswirkt und wie Du die Arbeit mit eigenen Mentoren gestalten kannst, dann trage Dich ganz einfach in meinen Newsletter ein und ich werde Dir berichten:


 

Persönlichkeitsentwicklung andersrum

Popularity: 7% [?]

7 Kommentare

finanzieller Wohlstand durch Verlassen Deiner Komfortzone

Geschrieben am 5. Februar 2011 in Erfolg,Gedanken,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Ich lese gerade das Buch Cashflow Quadrant von Robert Kiyosaki, welches mir ein Freund geschickt hat. In diesem Buch beschreibt der Autor, wie man sich und seine Persönlichkeit entwickeln muss, um zu finanziellem Wohlstand zu kommen. Dabei definiert er finanziellen Wohlstand nicht anhand der Menge des Geldes, welches man hat. Viel Geld zu haben nennt er reich sein. Wohlhabend ist man, wenn man mehr Geld aus passivem Einkommen einnimmt, als man für seine Lebenskosten ausgibt. Das heißt, wenn Du jeden Monat zum Beispiel 2000 Euro für Miete, Essen, Versicherungen usw. brauchst und über 2000 Euro durch passives Einkommen, also ohne dafür zu arbeiten, bekommst, dann bist Du wohlhabend. Dann kannst Du frei über Deine Zeit verfügen und auch entscheiden, wann Du arbeiten möchtest und wann nicht.

Um finanziellen Wohlstand zu erreichen, empfiehlt er jedem 2 grundlegende Charaktereigenschaften:

  1. Um erfolgreich zu sein, solltest Du lernen die Angst vor Zurückweisung zu überwinden und aufhören darüber nachzudenken, was andere Menschen über Dich denken.
  2. Du solltest andere Menschen führen können.

Als ich das gelesen habe, viel es mir wie Schuppen von den Augen. Das sind Eigenschaften, die man mit dem Komfortzonenbuch trainieren kann. Mir war bisher nicht bewusst, dass sich das auch auf den finanziellen Wohlstand auswirkt die Übungen zu machen. Bisher hatte ich mein Augenmerk eher auf die persönliche Entwicklung und das Glück im Leben gelegt.

Warum sind diese Eigenschaften so wichtig?

Robert Kiyosaki empfiehlt, dass Du erst ein Unternehmen aufbaust und aus den dort gemachten Erfahrungen und den Einnahmen Dich zum Investor entwickelst. Um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen und zu führen brauchst Du seiner Meinung nach  beide oben genannte Fähigkeiten. Es wird immer Menschen geben, die das von Dir angebotene Produkt oder die Dienstleistung nicht brauchen oder aus anderen Gründen nicht haben wollen. Das hat aber nichts mit Dir oder der Qualität Deiner Produkte zu tun. Wenn Du Dir in der Gründungsphase darüber Gedanken machst, was andere Menschen über Dich denken, wenn Du diese Firma gründest, dann kann Dich das davon abhalten diese Firma zu gründen. Wenn Du Angst davor hast zurück gewiesen zu werden, kann Dich das daran hindern, die von Dir angebotenen Produkte auch zu verkaufen. Um seine Angst vor Zurückweisung zu überwinden hat er bei Xerox als Verkäufer angefangen und Kopiergeräte verkauft. Außerdem hat er sich mit folgendem Satz immer wieder daran erinnert, dass es unwichtig ist, was andere denken, es zählt nur was er denkt: “Das was Du über mich denkst ist nicht mein Geschäft. Am wichtigsten ist, was ich über mich denke.” Was Du machen kannst, dazu gleich mehr.

Warum es in einer eigenen Firma wichtig ist, die Menschen die dort arbeiten auch führen zu können, das ist Dir vermutlich klar. Ich habe beim Trainer Track ein paar sehr erfolgreiche Geschäftsmänner und -frauen kennengelernt und eine ihrer Qualitäten ist, dass sie sehr gut mit ihren Mitarbeitern umgehen können. Sie fördern und fordern ihre Mitarbeiter. Sie behandeln sie mit Respekt und wissen einfach, wie man mit unterschiedlichsten Menschen umgeht. Der Lohn sind hoch motivierte und loyale Mitarbeiter.

Wie Du diese Eigenschaften entwickeln kannst!

Ich hatte es ja schon angedeutet, dass viele Übungen im Komfortzonenbuch eine der beiden Eigenschaften oder gleich beide Eigenschaften trainieren. Sehr viele Übungen setzen die Interaktion mit anderen Menschen voraus. So findest Du Übungen, in denen Du die Gedanken, was andere über Dich denken, loslassen musst. Du findest Übungen, in denen Du Dich direkt oder indirekt der Angst vor Ablehnung stellen musst und Du findest Übungen, die Du nur durchführen kannst, wenn Du gelernt hast mit Menschen umzugehen. Damit hast Du den ersten Schritt getan, um Menschen erfolgreich führen zu können. Für den zweiten Schritt, nämlich wirklich zu lernen Menschen zu führen, musst Du Dir selber ein paar Aufgaben ausdenken. Auch ich mache mir schon darüber Gedanken und werde in einem meiner nächsten Beiträge ein paar Übungen dazu veröffentlichen. Auch denke ich über Übungen nach, die sich direkt mit mehr finanziellem Wohlstand beschäftigen. Wenn Dich diese interessieren, dann melde Dich einfach zu meinem Newsletter an und so erfährst Du gleich, wenn ich sie veröffentlicht habe:


 

Popularity: 7% [?]

10 Kommentare

lerne mit Geld umzugehen – 6 Tipps zum besseren Umgang mit Geld

Geschrieben am 29. Januar 2011 in Erfolg,Gedanken von Sascha Ballach

In den letzten Wochen habe ich immer wieder festgestellt, dass es viele Menschen gibt, die einfach nie gelernt haben mit Geld umzugehen. Egal wie viel sie verdienen, das Konto ist leer, bevor der Monat zu Ende ist. Dabei muss das nicht sein und es ist sehr einfach das zu ändern. Bei einigen Freunden habe ich begonnen sie im Umgang mit Geld zu coachen und schon nach wenigen Wochen habe ich von allen super Erfolgsmeldungen bekommen. Ein bisschen erstaunt mich das, da ich dachte, das von mir vermittelte Wissen ist sicher schon jedem bekannt. Ich lese das immer wieder in den unterschiedlichsten Büchern, da sollten dann andere doch auch drüber gestolpert sein. Da das scheinbar nicht so ist, hier ein paar Grundlagen:

1. Bezahle Dich zu erst
Wer ist der wichtigste Mensch in Deinem Leben? Du, oder? Warum bist dann Du der einzige, der kein Geld bekommt? Alle Rechnungen bezahlst Du, alle bekommen Geld von Dir, nur Du nicht. Das solltest Du schnell ändern. Empfohlen wird mindestens 10% vom Einkommen direkt für Dich bei Seite zu legen. Wenn Dir das zu viel ist, dann fange mit weniger an und nähere Dich dann langsam den 10%. Du kannst auch mit 1% anfangen, aber spare. Und mache das auch, wenn Du denkst, dass sich das bei Deinem niedrigen Einkommen nicht lohnt. Es lohnt sich, denn Du trainierst Dir eine an, die Du dann auch ganz automatisch machst, wenn Du mehr Geld bekommst. Ganz wichtig, zahle Dir die 10% sofort nachdem Du Dein Einkommen bekommen hast, also noch bevor Du irgendjemand sonst bezahlst.

2. keine Verbindlichkeiten
Wenn Du einen neuen Fernseher brauchst, dann kaufe ihn Dir erst, wenn Du ihn Dir auch leisten kannst. Warte lieber etwas länger bis Du ihn hast und lasse Dein Geld durch Zins und Zinseszins wachsen, statt für den Fernseher mehr zu zahlen als nötig (durch Zinsen, die Du zahlen musst). Vermeide Konsumschulden.

3. verschiedene Konten
Richte Dir mehrere Konten ein. Eins zum Investieren, da gehen die 10% rauf. Eins zum Sparen, zum Beispiel für den Urlaub, ein Auto oder so. Da zahlst Du ein, was Du für richtig hältst, am Besten auch einen festen monatlichen Betrag. Ein weiteres Konto brauchst Du, wo all Deine festen Ausgaben, also monatliche, vierteljährliche oder jährliche Abbuchungen abgebucht werden. Um da immer genügend Geld drauf zu haben, musst Du wissen, wieviel Du an festen Ausgaben hast. Dazu im nächsten Punkt mehr. Jetzt ist es gleich geschafft, bleiben noch 2 Konten. Ein Konto, welches Dein Budget für den Monat enthält, und eins, wo alle Einnahmen landen und von wo das Geld auf die anderen Konten verteilt wird. Auch auf Dein Budgetkonto sollte jeden Monat ein fester Betrag überwiesen werden. Mehr gibt es in dem Monat nicht. Wenn Du mehr Geld brauchst, dann musst Du auf Dein Sparkonto zurückgreifen. Das führt im Idealfall dazu, dass sich auch auf Deinem Einnahmenkonto Geld ansammelt, was Du dann auch für wichtige unvorhergesehende Ausgaben nutzen kannst.

4. habe einen Überblick über Deine Finanzen
Führe genau Buch darüber, was Du einnimmst und ausgibst. Ich mache das mit einer App für mein Handy. Soweit ich weiß gibt es da für fast jedes moderne Smartphone mindestens eine App für. Du kannst Dir aber auch einfach eine Excel oder OpenOffice Tabelle anlegen oder noch einfacher ein kleines Notizbuch führen. Allein das kann Dein Ausgabeverhalten so ändern, dass am Ende des Monats doch mal Geld übrig ist.

5. Investiere Dein Geld
So nach und nach wird sich auf Deinem Investitionskonto Geld ansammeln. Währenddessen solltest Du Dich mit Investitionsmöglichkeiten beschäftigen. Suche Dir Unterstützung, wenn möglich bei Leuten, die durch ihre Investitionen schon zu mehr Geld gekommen sind. Finanzberater sind da oft nicht wirklich die Richtigen. Durchdenke die Möglichkeiten und hoffe nicht aufs schnelle Geld. Nimm Dir Zeit für Deine Entscheidung.

6. Beschäftige Dich mit dem Thema
Es gibt viele gute Bücher zum Thema. Wenn Du Englisch kannst, dann empfehle ich Dir “The richest man of babylon” und “Uncommon Cents: Benjamin Franklin’s Secrets for Achieving Personal Financial Success“. Es gibt aber sicher auch viele deutschsprachige Bücher zum Thema.

Ich teste gerade einige Strategien genauer. Zum Beispiel teste ich gerade unterschiedlichste Investitionsstrategien. Wenn Du über die Testergebnisse informiert werden möchtest, dann trage Dich einfach in meinen Newsletter ein:


 

Popularity: 12% [?]

18 Kommentare

Das Leben ist ein Spiel – spielerisch motivieren

Geschrieben am 22. Januar 2011 in Erfolg,Gedanken,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Vor einiger Zeit habe ich das Buch “The Game – Win your life in 90 days” von Sarano Kelley gelesen. Nicht zu verwechseln mit dem Buch The Game von Neill Strauss. Dieses Buch hat mich mit der Idee, das Leben als ein Spiel zu betrachten, infiziert und auch schon ein mögliches Spiel erklärt. Allerdings war mir das dort erklärte Spiel zu trocken und basierte nur auf der weg von Motivation, also auf Strafen, wenn man nicht richtig spielt. Meiner Meinung nach kommt es in einem Spiel aber darauf an, dass man belohnt wird, wenn man Hindernisse überwunden hat. Man bekommt Erfahrungspunkte oder Geld oder darf neue Welten entdecken usw. Daher habe ich das Konzept überdacht und grundlegend neu entwickelt und weiter gedacht.

Der ursprüngliche Gedanken des Buches kurz zusammengefasst war es, sich für verschiedene Lebensbereiche Ziele und dazu Aufgaben zu überlegen und die Aufgaben messbar zu machen. Also, sich zum Beispiel vorzunehmen, dass man 10 Kilo abnehmen will und dafür 10 Wochen lang jede Woche mindestens ein Kilo abzunehmen, als kleine Zwischenziele. Um diese Zwischenziele zu erreichen, kann man sich dann Aufgaben stellen, wie alle 2 Tage 1 Stunde laufen. Wenn man das gemacht hat, bekommt man einen Punkt und wenn nicht, bekommt man Punktabzug. Man muss eine bestimmte Punktzahl erreichen, sonst muss man irgendeine Strafe machen. Insgesammt spielt man das Spiel 90 Tage. So kann man nach den 90 Tagen die Regeln ändern und neue Aspekte, veränderte Lebensumstände und neue Lebensbereiche einfließen lassen.

Mal abgesehen von dem oben genannten Manko hört sich das für mich einfach nicht nach einem Spiel an. Wie oben schon erwähnt fehlte mir komplett das Belohnungssystem. Mir fehlte aber nicht nur das Belohnungssystem, sondern auch der Aufstieg in höhere Level mit größeren Möglichkeiten. Ich habe mir gedacht, das kann ich doch als eine Art Rollenspiel gestalten. Man bekommt eine oder mehrere Aufgaben, die man lösen muss. Mal gibt es eine Zeitbeschränkung, mal nicht. Beim Lösen der Aufgaben sammelt man Erfahrungspunkte, Geld und vielleicht auch noch die eine oder andere Ressource ein. Mit genügend Erfahrungspunkten bekommt man Zusatzaufgaben, die einem zusätzliche Belohnungen bringen. Mit genügend Geld kann man sich Dinge kaufen, die es einem leichter machen die Aufgaben zu lösen und auch auf die Ressourcen kann man zurück greifen, um Aufgaben leichter zu erledigen. Wenn alle Aufgaben erledigt sind, bekommt man entweder eine sehr viel schwierigere Aufgabe, die auf den vorherigen Aufgaben aufbaut, um ins nächste Level zu kommen, oder man kommt einfach so ins nächste Level. Am Anfang kann man wählen ob man einen Zauberer, Heiler, Spion usw. spielen möchte, das heißt, man kann wählen, ob man ein Spiel für seine , für seine Finanzen, für sein verbessertes Kommunikationsverhalten oder oder oder spielen möchte. Es wird natürlich auch unterschiedliche Härtegrade, Bestenlisten und Multiplayerspiele geben.

Ich bin gerade dabei mein eigenes Spiel zu designen, zu spielen und dabei zu optimieren. Falls auch Du Dein Spiel designen willst, dann hier noch ein paar Tipps:

  1. Überlege Dir als wer Du gerne spielen möchtest, also in welchem Bereich Du gerne Dein Leben verbessern möchtest. Das Buch The Game empfiehlt mindestens 5 Bereiche gleichzeitig zu spielen. Die Begründung finde ich sehr logisch. Nur wenn Du so viele Bereiche gleichzeitig angehst, veränderst Du Dein Leben wirklich. Du bist auf einmal jemand anderes und ganz anders unterwegs. Da das Spiel zeitlich begrenzt ist, kannst Du einfach mal für 90 Tage in eine ganz andere Rolle schlüpfen.
  2. Überlege Dir, ob Du Dein Spiel zeitlich begrenzen möchtest und wie lange Du spielen möchtest.
  3. Welche Ziele möchtest Du wann erreicht haben? Definiere sie messbar.
  4. Welche Aufgaben musst Du erledigen, um Dein Ziel zu erreichen?
  5. Denke Dir ein Punktesystem aus. Du kannst zum Beispiel ein System machen, welches abhängig von Deinen erreichten Ergebnissen Zusatzpunkte gibt. Jeder Kilometer, den Du pro Woche mehr gejoggt bist bringt Dir 10 zusätzliche Punkte.
  6. Lass Dir Belohnungen einfallen, die Du bekommst, wenn Du bestimmte Punktzahlen erreicht hast. Natürlich kannst Du Dich auch selber belohnen, aber noch mehr Spass macht es, wenn Dich jemand anderes belohnt. Du willst zum Beispiel eine ordentlichere Wohnung und nimmst Dir vor jeden Abend abzuwaschen? Dann frage Deinen Partner, ob er Dich unterstützt und Dich zum Beispiel massiert, jedes Mal, wenn Du 7 Punkte hast. Er hat ja auch etwas davon, wenn die Wohnung ordentlicher ist (wenn ihr zusammen wohnt). Oder frage Deinen Chef, ob Du einen Tag frei bekommst, wenn Du ein bestimmtes Ziel erreicht hast. Du musst da kreativ sein und mit ein paar Leuten verhandeln. Da fängt das Spiel schon an. ;-)
  7. Was passiert, wenn Du ein Leben verlierst, also die Aufgaben nicht erfüllst? Ich denke Spiele machen auch deswegen Spaß, weil die Möglichkeit besteht zu verlieren und weil es spannend ist immer noch weiter zu kommen. Lass Dir kleinere Strafen einfallen und größere. Vielleicht überlegst Du Dir ja sogar wirklich sowas, wie ein Leben zu verlieren und das Level noch einmal von vorne zu beginnen. Eine bestimmte Anzahl von Leben kann dann vielleicht sicherstellen, dass Du nicht zu oft gegen eine mögliche Wand läufst. Es kann ja auch einfach sein, dass die Rolle des Zauberers einfach nichts für Dich ist und Du lieber den Heiler spielen solltest. ;-)
  8. Lege den Spielplan fest. Ich habe mir dazu eine Excel bzw. OpenOffice Tabelle angelegt und dort alle Aufgaben eingetragen. Die Spalten sind die Tage und ich habe dort Formeln drin stehen, die die gesammelten Punkte berechnen. Du kannst das aber auch auf dem Papier oder in einer ganz anderen Form machen.
  9. Los gehts. Spiele Dein Leben, es lohnt sich und macht Spaß.

Wenn Dir das zu komplex ist, Du mehr Information dazu haben möchtest, oder einfach nur mit anderen zusammen spielen möchtest, dann ist mein Workshop dazu vielleicht genau das Richtige für Dich. Dort entwerfen wir zusammen Dein Spiel und unterstützen Dich auch beim Spielablauf. Hier findest Du mehr Information:
Träume Dein Leben, lebe Deinen Traum

In Zukunft werde ich so nach und nach zu unterschiedlichen Themen allgemein gestaltete Spiele entwickeln, die jeder ganz einfach spielen kann, ohne den eben von mir beschriebenen Aufwand. Falls Du Ideen für mögliche Spiele hast oder mir beim Entwickeln helfen möchtest, dann schreibe mir einfach. Falls Du informiert werden möchtest, wenn die Spiele verfügbar sind, dann trage Dich einfach hier in meinen Newsletter ein:


 

Popularity: 7% [?]

5 Kommentare

hin zu vs. weg von Motivation

Geschrieben am 14. Januar 2011 in Allgemein,Erfolg,Gedanken,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Zu meinen letzten Beiträgen habe ich immer wieder das Feedback bekommen, dass es scheinbar nicht so optimal ist, sich weg von zu motivieren, sondern es doch besser wäre, wenn ich mich hin zu motiviere. Der Anlass war, dass ich mich dazu verpflichtet habe jeden Tag eine Stunde zu schreiben und, um diese Verpflichtung zu unterstützen, habe ich jemandem 1000 Euro gegeben, die ich nur wiederbekomme, wenn ich jeden Tag schreibe. Das ist eine weg von , weil ich mich zum Schreiben motiviere, indem ich mich vom möglichen Verlust meiner 1000 Euro weg bewege. Die Empfehlung einiger Leser war es, mich lieber dadurch zu motivieren, dass es mir Spass macht und indem ich das Ziel vor Augen habe. Ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht und möchte die gerne mit Dir teilen, vielleicht hilft Dir das ja auch Dich zu motivieren.

Unterschied hin zu und weg von Motivation

Wie der Name schon sagt, motivierst Du Dich bei der hin zu Motivation indem Du Dir Dein Ziel vorstellst und Dir bewusst machst wie toll es ist, wenn Du dieses Ziel erreicht hast. Im Gegensatz dazu motivierst Du Dich mit der weg von Motivation dadurch, dass Du von einem Zustand weg möchtest. So wäre hin zu in dem Zusammenhang mit dem täglich schreiben zum Beispiel, dass ich mir vorstelle wie mein nächstes Buch fertig ist und wie begeistert die Leser dann sind. Weg von ist eben, dass ich nicht die 1000 Euro verlieren möchte.

Es gibt aber einen weiteren sehr entscheidenen Unterschied. Meiner Erfahrung nach wirkt die weg von Motivation kurzfristiger, aber dafür sehr viel stärker. Zum Beispiel gibt es viele Menschen, die gerne einen noch tolleren Job haben wollen. Sie bewegen sich aber nicht, denn so schlecht ist der aktuelle auch nicht. Dann wird ihnen ein neuer Chef vorgesetzt und der ist ein richtiges Ekel. Plötzlich fangen sie dann an sich einen neuen Job zu suchen. Ich sag mir dann immer, dass sich viele Menschen erst bewegen, wenn der Leidensdruck groß genug ist.

meine ideale Art der Motivation

Für mich widersprechen sich diese beiden Arten nicht. Sie haben beide ihre Vor- und Nachteile. Daher entscheide ich mich auch nicht zwischen ihnen, sondern kombiniere sie. Natürlich ist es toll, wenn mein nächstes Buch fertig ist. Darauf freue ich mich schon und das stelle ich mir auch regelmäßig vor. Andererseits gibt es Tage, wie zum Beispiel heute, da habe ich aus unterschiedlichsten Gründen keine Lust. Ich bin gerade beim Trainer Track in Thailand und ein paar Teilnehmer wollten mit mir heute Abend noch losziehen. Natürlich wäre ich da gerne mit und wenn mich das dann nicht 1000 Euro kosten würde hätte ich es vermutlich gemacht. Mir helfen die 1000 Euro also auch in solchen Zeiten an meine Prioritäten zu denken.

Spannend ist, dass ich schon merke, dass ich gar nicht mehr so richtig an die 1000 Euro denke, sondern dass ich anfange einfach zu spüren wie wichtig es mir ist, dass ich heute noch eine Stunde schreibe. Das heißt, dass ich vermutlich bald diesen Trick gar nicht mehr brauche, weil ich einfach den Drang dazu habe. Bis es so weit ist, hilft mir dieser kleine Trick aber sehr gut.

Mir ist leider noch keine andere Möglichkeit eingefallen, wie ich sonst mit diesen kurzfristigen Freuden, wie mit Seminarteilnehmern weggehen, ignorieren kann und mich lieber der langfristigen Freude, dem fertigen Buch widmen kann. Wenn Du da einen hin zu Trick weißt, dann schreibe ihn mir bitte in die Kommentare. In meinem Kopf geht in solchen Situationen ungefähr folgendes ab: “Ach, das ist ja nicht so schlimm, das kann ich ja mal machen.” oder “Naja, ich mache das jetzt mal und hole das Schreiben morgen nach.” So oder so ähnliche Gedanken/Ausreden kommen in mir dann auf. Wenn ich denen einmal nachgebe, dann führt das dazu, dass ich am nächsten Tag statt einer Stunde gleich zwei Stunden schreiben muss. Dann wird es für mich aber noch schwieriger Nein zu sagen, wenn mich Teilnehmer wieder fragen, ob ich mitkomme. Ganz schnell ist dann der Trainer Track vorbei und ich habe an keinem Tag geschrieben.

Ich habe natürlich trotzdem das neue Buch im Kopf, aber dann wird es eben einen Monat später fertig, ist ja nicht schlimm, stört ja keinen, außer mich. Das heißt, das Ziel ist zwar da, aber es ist noch so weit weg, die Motivation reicht mir nicht, um stärker zu sein, als ein paar kurzfristige Freuden. Da kommt die weg von Motivation ins Spiel. Wenn mich das mit den Teilnehmern weggehen plötzlich 1000 Euro mehr kosten würde, dann ist das für mich nicht mehr wirklich reizvoll und dann reicht meine langfristige Motivation aus und ich setze mich hin und schreibe.

Motivation verstärken

Oft ist es dann noch so, dass ich schon ein bisschen traurig bin, dass ich zum Beispiel da nicht mit kann. Dann mache ich den Computer an, schließe die Augen und stelle mir ganz detailiert vor, wie es ist, wenn ich mein Buch fertig geschrieben habe. Wem werde ich es dann ganz stolz zeigen und was werden diese Leute zu mir sagen. Wie werden die Zeitungen darüber berichten und welches Feedback bekomme ich. Wie wird sich das auf meinen Kontostand auswirken und was werde ich mir von einem Teil des Geldes leisten. Dadurch breitet sich ein sehr starkes Gefühl der Motivation in mir aus. Plötzlich ist mir das egal, dass ich allein im Hotel bleibe, denn plötzlich will ich nicht nur eine Stunde schreiben, sondern gleich den ganzen Abend. Mir fallen plötzlich viele Themen ein und ich denke mir “Los gehts!”.

Dieses Konzept und das Konzept das Leben als ein Spiel zu betrachten haben ich miteinander verknüpft und ein Spiel für mich entworfen, welches mich durch Bestrafung und Belohnung motiviert mich immer wieder Herausforderungen zu stellen, meine zu verlassen und so immer noch ein Level meines Lebens zu schaffen. Darüber werde ich in einem meiner nächsten Beiträge berichten.

Du hast gerade ein Ergebnis der oben beschriebenen Strategie gelesen. Wenn Du auch weiterhin immer wieder neue Inspiration für ein noch tolleres Leben bekommen möchtest, dann trage Dich einfach hier in meinen Newsletter ein:


 

Popularity: 7% [?]

15 Kommentare

Das Leben ist ein Spiel

Geschrieben am 4. Januar 2011 in Gedanken,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Die meisten Menschen sind mit sich und ihrem Leben ziemlich zufrieden und beschäftigen sich daher eher selten mit Themen der . Warum sollten sie auch? Das würde ja im Zweifelsfall bedeuten, dass mit ihnen etwas nicht in Ordnung ist. Ok, das ist jetzt vielleicht etwas krass formuliert, aber in die Richtung geht es oft. Mit dem Verlassen der gehen da meine Erfahrungen in eine andere Richtung. Es hat nichts damit zu tun, wie gut die Persönlichkeit entwickelt ist. Es ist eher wie ein Spiel. Ein Spiel mit ein paar leichten Gegnern und einem großen Endgegner. Wenn man den besiegt hat, dann kommt man ins nächste Level. So ganz nebenbei sammelt man auch noch Erfahrungspunkte, entwickelt also auch seine Persönlichkeit.

Den meisten Menschen macht spielen Spass. Das fordert sie heraus und fast jeder gewinnt auch gerne. Warum dann nicht auch das Leben als ein Spiel betrachten? Ein Spiel mit vielen mehr oder weniger leichten Herausforderungen und ab und zu einer großen Herausforderung, die, wenn Du sie gemeistert hast, Dich zum nächsten Level führt. Das heißt, das Ziel ist es eigentlich gar nicht an Deiner Persönlichkeit zu arbeiten, sondern das Spiel des Lebens zu spielen und dabei immer mehr Spass zu haben und immer höhere Level zu erreichen.

Wie kann das zum Beispiel aussehen?

Ich habe ein Buch “Raus aus Deiner Komfortzone” geschrieben. Dafür habe ich knapp 3 Jahre gebraucht. Der eigentliche Zeitaufwand war aber sehr viel geringer. Das Buch scheint, jetzt wo es endlich fertig ist einen gewissen zu haben und so werde ich immer wieder mal darauf angesprochen, was wäre, wenn ich das Buch schon vor 3 Jahren fertig gemacht hätte. Ich antworte dann, dass es vermutlich damals nicht zu so einem geworden wäre, weil damals die Voraussetzungen ganz anders waren. Vieles, was ich jetzt an Unterstützung bekomme hätte ich damals nicht bekommen. Ich musste also erstmal einige kleinere Herausforderungen meistern, bevor ich mich dem Endgegner Buchveröffentlichung stellen konnte.

Spannend finde ich auch, dass viele der kleinen Herausforderungen erstmal gar nichts mit dem Buch zu tun hatten und ich jetzt beim zurück Blicken erst erkenne, welche Auswirkungen sie auf den Erfolg des Buches haben. Mein Endgegner war übrigens nicht das Buch herauszubringen, sondern mal eins meiner vielen Projekte zu Ende zu bringen. Scheinbar ist dadurch ein Knoten geplatzt, so dass sich das jetzt auf mein gesammtes Leben auswirkt. Ich fühle mich richtig im nächsten Level. So viele Dinge gelingen jetzt ganz einfach. Dafür erscheinen neue Herausforderungen, so wie in einem Spiel.

Genauso wie in einem Spiel kannst Du auch jederzeit den Schwierigkeitsgrad bestimmen. Du entscheidest jederzeit welchen Herausforderungen Du Dich stellen möchtest und welchen nicht. Ok, manchmal ist es nicht so einfach und Du musst Dich stellen, egal ob Du willst oder nicht. Meistens passiert das aber dann, wenn Du Dich vorher lange nicht den wichtigen Herausforderungen gestellt hast. Der Jobverlust oder der Partnerverlust ist so ein Beispiel. Es ist wirklich sehr selten, dass man das nicht vorher ahnt oder Anzeichen dafür präsentiert bekommt (Ausnahmen bestätigen die Regel). Trotzdem schauen viele weg und agieren nicht. So sind sie später zum Reagieren gezwungen. Bei einem Spiel ist dieser Faktor oft die Zeit. Bleibst Du einfach stehen und stellst Dich Deinen Gegener nicht, dann läuft irgendwann die Zeit ab und Du verlierst ein Leben und musst das Level noch einmal von vorne beginnen.

Der entscheidene Unterschied

Im Gegensatz zum Spiel ist es im Leben oft nicht so einfach seine kleinen, mittleren und großen Herausforderungen zu finden. In einem Spiel wird man mehr oder weniger direkt dort hin geführt. Im Leben ist das sehr ähnlich, nur erkennen viele da die Herausforderungen nicht. Dadurch können sie sich ihnen auch nicht stellen. Dafür gibt es verschiedene Gründe, denn oft sind den anderen Menschen in der Umgebung diese Hindernisse bewusst, nur einem selbst nicht. Falls Du gerne spielst und gerne ein Level in Deinem Leben aufsteigen möchtest, dann ist das schonmal ein guter Hinweis für Dich. Deine Umgebung sieht an und bei Dir Dinge, die Du vielleicht nicht siehst. So sieht ein Freund vielleicht Hindernisse, denen Du Dich stellen solltest, denen Du aber ausweichst, ohne überhaupt zu merken, dass Du einem Hindernis ausweichst.

Eine weitere Möglichkeit herauszufinden, wo Du Dich Hindernissen entziehst, ist es, wenn Du Dir überlegst, was Du schon seit Jahren planst oder als Ziel hast. So bin ich auch einigen meiner Herausforderungen auf die Schliche gekommen. Zum Beispiel möchte ich schon seit Jahren, seit ich das erste Mal davon gehört habe, die Vipassana mitmachen. Und seit damals schaffe ich es das regelmäßig zu vermeiden. Irgendwelche Gründe habe ich immer gefunden. Es waren gute Gründe, aber eigentlich nicht gut genug, um einen seit vielen Jahren bestehenden Traum zu verhindern.

Als ich das für mich erkannt hatte, habe ich die Entscheidung getroffen noch dieses Jahr die Vipassana Meditation zu machen. Ich weiß nicht was das in meinem Leben verändern wird, ob mich das ins nächste Level bringt oder ich “nur” ein paar Erfahrungspunkte sammle. Ich weiß aber, dass es eine Herausforderung ist, der ich mich stellen werde.

Eine weitere Möglichkeit hast Du, indem Du Dich einfach nacheinander kleineren und größeren Herausforderungen stellst. Das kannst Du zum Beispiel machen, wenn Du die Übungen in meinem Buch von vorne nach hinten alle machst. Auch ich werde dieses Jahr damit beginnen alle Übungen einmal zu machen und meine Erfahrungen damit festzuhalten. Vielleicht magst Du ja dann Deine Erfahrungen ergänzen. Trage Dich einfach unten zum Newsletter ein und Du wirst informiert, wenn ich meine Erfahrungsberichte veröffentliche.

Bis dahin möchte ich Dir ein paar Aufgaben mitgeben:

  1. Frage die Menschen, die Dir am Nächsten stehen, ob sie bei Dir irgendwelche Vermeidungsstrategien beobachten. Ob sie Dinge sehen, die Dir gut tun würden, die Du aber nicht machst. Höre ihnen genau zu und frage Dich, ob sie damit recht haben und was passieren würde, wenn Du ihren Hinweisen folgst.
  2. Überlege Dir, welche Ziele und Träume Du schon lange hast. Warum hast Du sie bisher nicht verwirklicht? Kann es sein, dass es da einige Herausforderungen gibt, denen Du Dich bis jetzt nicht stellen wolltest/konntest? Was passiert, wenn Du Dich diesen Herausforderungen stellst?

Ich bin jetzt nur auf einen Aspekt des Lebensspiels eingegangen. Ich habe dazu ein ganzes Seminar entworfen. Wenn Du mehr Informationen dazu möchtest, dann ließ einfach hier weiter:
Träume Dein Leben, Lebe Deinen Traum

In den nächsten Wochen werde ich immer wieder mal das Thema: Das Leben ist ein Spiel aufgreifen und für unterschiedlichste Lebensbereiche als Metapher nutzen.

Wenn Du meine Erfahrungsberichte, weitere Beiträge oder Aufgaben von mir bekommen und so Dein Leben weiter optimieren möchtest, dann trage Dich einfach hier in den Newsletter ein:


 

Popularity: 8% [?]

4 Kommentare

30 Tage Supertrial noch einmal von vorne

Geschrieben am 26. Dezember 2010 in Erfolg,Ernährung,Gedanken,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Knapp über 3 Wochen nach dem Start meiner Supertrial muss ich mir jetzt eingestehen, dass ich es im ersten Anlauf nicht geschaft habe die 30 Tage durchzuhalten. Ich bin an mir selbst und dem Versuch mich zu belügen gescheitert. Ich hatte ja schon an anderer Stelle erwähnt, dass meine größte Herausforderung Disziplin und Kontinuität ist. Genau deswegen werde ich daran auch weiter arbeiten.

Auch wenn ich die 30 Tage noch nicht geschafft habe, habe ich weiterhin vor die 30 Tage zu schaffen. Ich werde allerdings aus den gemachten Erfahrungen die Aufgabe etwas umgestalten. Wie das dann genau aussieht, dazu später mehr. Erstmal möchte ich meine gemachten Erfahrungen auswerten und mit Dir teilen.

In dem Buch “The success principles” habe ich einmal eine Geschichte gelesen, die scheinbar mehr Wahrheit enthält, als ich es wahrhaben möchte/wollte. Sie handelt von einem Mann, der super fit ist und sehr jung aussieht, obwohl er schon 69 Jahre alt ist. Seit vielen Jahren hält er sich an sehr feste Vorgaben, was seine und sein Fitnessprogramm betrifft. Z.B. darf er nur einmal im Monat, zum Vollmond, etwas Süßes essen. Bei seinem 70. Geburtstag versuchen einige Freunde ihn zu überreden etwas Süßes zu essen, auch wenn nicht Vollmond ist. Er weigert sich allerdings stark und sagt, es ist einfacher eine Entscheidung 100% durchzuziehen, als 99%. So isst er auch an seinem 70. Geburtstag nichts Süßes, da nicht Vollmond ist.

Als ich die Geschichte gelesen habe, dachte ich mir, ach, bei einem so wichtigen Ereignis, da kann man doch mal eine Ausnahme machen, schließlich ist es sein 70. Geburtstag und es waren viele hundert Gäste anwesend. Genauso habe ich es dann auch für mich gehalten. Bei unserer Weihnachtsfeier habe ich darauf verzichtet alle meine Punkte zu erfüllen, ich habe also eine Ausnahme gemacht. Ich habe zwar erstmal wieder zurück zu meiner Supertrial gefunden, aber auf einmal tendierte ich jeden Tag dazu irgendeine Ausnahme zu machen. Erst waren es nur kleine Ausnahmen, wie, nicht direkt nach dem zu schreiben, sondern nochmal ins Bett zu gehen und später zu schreiben. Dann kam eine Reise zu Freunden und nach München, wo ich fast gar nichts mehr gemacht habe und dann war es vorbei mit meiner Supertrial. Ich habe also knapp über 2 Wochen durchgehalten.

30 Tage Supertrial Version 2.0

Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, dass es in meiner nächsten Supertrial keine Ausnahmen mehr geben wird. Wenn ich ehrlich zu mir bin, dann weiß ich, dass ich auch an dem Tag der Weihnachtsfeier alle Punkte hätte schaffen können, auch wenn es unbequem geworden wäre. Genau das sind die Situationen, wo es darauf ankommt dran zu bleiben und seinen Willen zu nutzen und zu stärken. Mein Coach hat mich da auch noch auf einen wichtigen Punkt hingewiesen:

Selbstvertrauen heißt sich selbst vertrauen zu können

Mit den von mir gemachten Erfahrungen kann ich mir im Moment nicht vertrauen. Ich verspreche mir etwas, finde dann aber Gründe (Ausreden) warum ich das Versprechen nicht halten muss. Ich belüge mich also selber. Wenn ich z.B. morgens nach dem Yoga entscheide, dass ich doch nochmal ins Bett gehe und später schreibe, dann hintergehe ich mich. Ich weiß eigentlich, dass ich dann später vermutlich auch nicht schreiben werde, oder es noch viel schwieriger für mich wird mich dazu durchzuringen, als wenn ich es gleich machen würde.

Damit ist jetzt Schluss. Ich möchte mir selbst vertrauen können. Das heißt, ich muss lernen zu erkennen, wann ich mir selber etwas vormache. Dazu ist so eine Supertrial ideal geeignet, also ein Grund mehr es nochmal anzugehen. Allerdings werde ich es erst nach dem ersten Teil des Trainers Trainings in Thailand angehen, denn so gut kenne ich mich inzwischen, ich würde es nicht schaffen, da ist mein Wille noch nicht stark genug.

Daher gilt ab jetzt, bis zum 24. 1.2011 eine vereinfachte Version. Ich werde jeden Tag Yoga machen und eine Stunde schreiben. Das ist zu schaffen, auch wenn es vielleicht schwer wird. Um mir die Sache zu erleichtern werde ich mindestens 1,5 Stunden vor dem Frühstück aufstehen und Beides vor dem Frühstück erledigen. So entgehe ich auch gleich dem schlechten Gefühl ein spannendes Gespräch verlassen zu müssen, um meine Aufgaben zu erledigen. Das ist dann nämlich genau die Situation, in der ich sehr wahrscheinlich eine Ausrede finden würde. Außerdem werde ich mich an Chris hängen, der seit einigen Wochen jeden Morgen Yoga macht. So habe ich einen Trainingspartner und kann von seiner profitieren. Außerdem werde ich meine Texte an jedem Tag, an dem ich Internet habe an jemanden schicken, so dass ich mich kontrollierbar mache. Außerdem werde ich demjenigen 1000 Euro zur Verfügung stellen, die er, wenn ich meine Aufgaben nicht erfülle, frei nutzen kann, für mich sind sie dann also weg. Das werde ich am Montag den 27.12.2011 mit ihm klären. Falls ich es tatsächlich trotzdem nicht schaffen sollte und die 1000 Euro weg sind, dann muss ich die 1000 Euro wieder auffüllen und weiter machen. Beides sind unabhängig von der Supertrial Dinge, die ich das ganze nächste Jahr machen möchte, ohne Ausnahme. (Wenn ich körperlich nicht dazu in der Lage bin, dann gilt das natürlich als Ausnahme, wobei schon sehr viel passieren muss, dass ich nicht wenigstens ein bisschen sanftes Yoga machen kann, oder etwas diktieren kann.)

Veränderungen in der 30 Tage Supertrial

Die Hauptänderung wird sein, dass ich mich in jedem einzelnen Punkt so gut wie möglich kontrollierbar mache und auch dafür 1000 Euro einem Freund zur Verwaltung anvertraue, die er komplett behalten kann, sobald ich einen Punkt nicht gemacht habe. Dafür werde ich z.B. jeden Abend Fotos von meinen Schreibtischen machen, ihm meine MIT (most important tasks) Listen schicken usw. Genau werde ich drüber nochmal nach meinem Aufenthalt in Thailand berichten.

Die Supertrial werde ich bis dahin vermutlich auch noch ein wenig erweitern. Ich habe mich zu einem Triathlon olympischer Distanz, das heißt 2,2 km schwimmen, 84 km radfahren und 20 km laufen, angemeldet und möchte dafür trainieren. Außerdem lese ich gerade das neue Buch von Timothy Ferriss “The four hour body” und habe einige neue Erkenntnisse, die z.B. den Punkt mit den 2000 Kalorien pro Tag verändern werden. Wie gesagt, dazu später mehr.

Wenn Du erfahren möchtest, ob es mir mit diesen Tricks gelingt meinen Willen zu stärken, oder wie ich es schaffe bis zum Triathlon im Juni fit zu sein (im Moment habe ich ca 15 kg zu viel Fett), dann melde Dich einfach hier zum Newsletter an:


 

Popularity: 7% [?]

14 Kommentare
« vorherige Seitenächste Seite »