hin zu vs. weg von Motivation

Geschrieben am 14. Januar 2011 in Allgemein,Erfolg,Gedanken,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach
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Herzlich Willkommen auf diesem Blog für , Verlassen Deiner , Optimierung Deines Lebens und Wege zu einem glücklichem, ausgefülltem und begeistertem Leben.

Als kleines Willkommensgeschenk habe ich eine Liste mit über 50 inspirierenden und motivierenden Filmen zusammen gestellt. Diese Liste bekommst Du, wenn Du Dich zu meinem Newsletter anmeldest: Newsletter Anmeldung

Zu meinen letzten Beiträgen habe ich immer wieder das Feedback bekommen, dass es scheinbar nicht so optimal ist, sich weg von zu motivieren, sondern es doch besser wäre, wenn ich mich hin zu motiviere. Der Anlass war, dass ich mich dazu verpflichtet habe jeden Tag eine Stunde zu schreiben und, um diese Verpflichtung zu unterstützen, habe ich jemandem 1000 Euro gegeben, die ich nur wiederbekomme, wenn ich jeden Tag schreibe. Das ist eine weg von , weil ich mich zum Schreiben motiviere, indem ich mich vom möglichen Verlust meiner 1000 Euro weg bewege. Die Empfehlung einiger Leser war es, mich lieber dadurch zu motivieren, dass es mir Spass macht und indem ich das Ziel vor Augen habe. Ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht und möchte die gerne mit Dir teilen, vielleicht hilft Dir das ja auch Dich zu motivieren.

Unterschied hin zu und weg von Motivation

Wie der Name schon sagt, motivierst Du Dich bei der hin zu Motivation indem Du Dir Dein Ziel vorstellst und Dir bewusst machst wie toll es ist, wenn Du dieses Ziel erreicht hast. Im Gegensatz dazu motivierst Du Dich mit der weg von Motivation dadurch, dass Du von einem Zustand weg möchtest. So wäre hin zu in dem Zusammenhang mit dem täglich schreiben zum Beispiel, dass ich mir vorstelle wie mein nächstes Buch fertig ist und wie begeistert die Leser dann sind. Weg von ist eben, dass ich nicht die 1000 Euro verlieren möchte.

Es gibt aber einen weiteren sehr entscheidenen Unterschied. Meiner Erfahrung nach wirkt die weg von Motivation kurzfristiger, aber dafür sehr viel stärker. Zum Beispiel gibt es viele Menschen, die gerne einen noch tolleren Job haben wollen. Sie bewegen sich aber nicht, denn so schlecht ist der aktuelle auch nicht. Dann wird ihnen ein neuer Chef vorgesetzt und der ist ein richtiges Ekel. Plötzlich fangen sie dann an sich einen neuen Job zu suchen. Ich sag mir dann immer, dass sich viele Menschen erst bewegen, wenn der Leidensdruck groß genug ist.

meine ideale Art der Motivation

Für mich widersprechen sich diese beiden Arten nicht. Sie haben beide ihre Vor- und Nachteile. Daher entscheide ich mich auch nicht zwischen ihnen, sondern kombiniere sie. Natürlich ist es toll, wenn mein nächstes Buch fertig ist. Darauf freue ich mich schon und das stelle ich mir auch regelmäßig vor. Andererseits gibt es Tage, wie zum Beispiel heute, da habe ich aus unterschiedlichsten Gründen keine Lust. Ich bin gerade beim Trainer Track in Thailand und ein paar Teilnehmer wollten mit mir heute Abend noch losziehen. Natürlich wäre ich da gerne mit und wenn mich das dann nicht 1000 Euro kosten würde hätte ich es vermutlich gemacht. Mir helfen die 1000 Euro also auch in solchen Zeiten an meine Prioritäten zu denken.

Spannend ist, dass ich schon merke, dass ich gar nicht mehr so richtig an die 1000 Euro denke, sondern dass ich anfange einfach zu spüren wie wichtig es mir ist, dass ich heute noch eine Stunde schreibe. Das heißt, dass ich vermutlich bald diesen Trick gar nicht mehr brauche, weil ich einfach den Drang dazu habe. Bis es so weit ist, hilft mir dieser kleine Trick aber sehr gut.

Mir ist leider noch keine andere Möglichkeit eingefallen, wie ich sonst mit diesen kurzfristigen Freuden, wie mit Seminarteilnehmern weggehen, ignorieren kann und mich lieber der langfristigen Freude, dem fertigen Buch widmen kann. Wenn Du da einen hin zu Trick weißt, dann schreibe ihn mir bitte in die Kommentare. In meinem Kopf geht in solchen Situationen ungefähr folgendes ab: “Ach, das ist ja nicht so schlimm, das kann ich ja mal machen.” oder “Naja, ich mache das jetzt mal und hole das Schreiben morgen nach.” So oder so ähnliche Gedanken/Ausreden kommen in mir dann auf. Wenn ich denen einmal nachgebe, dann führt das dazu, dass ich am nächsten Tag statt einer Stunde gleich zwei Stunden schreiben muss. Dann wird es für mich aber noch schwieriger Nein zu sagen, wenn mich Teilnehmer wieder fragen, ob ich mitkomme. Ganz schnell ist dann der Trainer Track vorbei und ich habe an keinem Tag geschrieben.

Ich habe natürlich trotzdem das neue Buch im Kopf, aber dann wird es eben einen Monat später fertig, ist ja nicht schlimm, stört ja keinen, außer mich. Das heißt, das Ziel ist zwar da, aber es ist noch so weit weg, die Motivation reicht mir nicht, um stärker zu sein, als ein paar kurzfristige Freuden. Da kommt die weg von Motivation ins Spiel. Wenn mich das mit den Teilnehmern weggehen plötzlich 1000 Euro mehr kosten würde, dann ist das für mich nicht mehr wirklich reizvoll und dann reicht meine langfristige Motivation aus und ich setze mich hin und schreibe.

Motivation verstärken

Oft ist es dann noch so, dass ich schon ein bisschen traurig bin, dass ich zum Beispiel da nicht mit kann. Dann mache ich den Computer an, schließe die Augen und stelle mir ganz detailiert vor, wie es ist, wenn ich mein Buch fertig geschrieben habe. Wem werde ich es dann ganz stolz zeigen und was werden diese Leute zu mir sagen. Wie werden die Zeitungen darüber berichten und welches Feedback bekomme ich. Wie wird sich das auf meinen Kontostand auswirken und was werde ich mir von einem Teil des Geldes leisten. Dadurch breitet sich ein sehr starkes Gefühl der Motivation in mir aus. Plötzlich ist mir das egal, dass ich allein im Hotel bleibe, denn plötzlich will ich nicht nur eine Stunde schreiben, sondern gleich den ganzen Abend. Mir fallen plötzlich viele Themen ein und ich denke mir “Los gehts!”.

Dieses Konzept und das Konzept das Leben als ein Spiel zu betrachten haben ich miteinander verknüpft und ein Spiel für mich entworfen, welches mich durch Bestrafung und Belohnung motiviert mich immer wieder Herausforderungen zu stellen, meine Komfortzone zu verlassen und so immer noch ein Level meines Lebens zu schaffen. Darüber werde ich in einem meiner nächsten Beiträge berichten.

Du hast gerade ein Ergebnis der oben beschriebenen Strategie gelesen. Wenn Du auch weiterhin immer wieder neue Inspiration für ein noch tolleres Leben bekommen möchtest, dann trage Dich einfach hier in meinen Newsletter ein:


 

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mehr Charisma, mehr Austrahlung

Geschrieben am 18. Dezember 2010 in Allgemein,Erfolg,Gedanken,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Meiner Erfahrung nach gibt es sehr viele Faktoren, die die Ausstrahlung eines Menschen beeinflussen. Bevor ich darauf genauer eingehe, möchte ich erstmal beschreiben, was ich unter Charisma, bzw. Ausstrahlung verstehe.

Ob jemand Charisma hat, zeigt sich für mich darin, wie er auf andere Menschen wirkt und vor allem, wie andere Menschen auf ihn reagieren. Charismatisch ist jemand, wenn andere Menschen gerne mit ihm Zeit verbringen, ihm gerne zu hören, ihm und seinen Ideen gerne folgen, ihn sympathisch und interessant finden. Kennst Du solche Menschen?

Charisma ist kein angeborenes Talent, sondern jeder kann lernen eine charismatische Ausstrahlung zu entwickeln. Es gibt einige Faktoren, die für mehr Ausstrahlung sorgen. Ein Faktor ist z.B. Selbstvertrauen und was Du dafür tun kannst habe ich ja schon im früheren Artikel “Selbstbewusstsein stärken, Selbstwertgefühl steigern” beschrieben. Auch über andere Faktoren habe ich schon berichtet. So können charismatische Persönlichkeiten meistens sehr gut erzählen und haben auch viel zu erzählen. Sie haben meistens ein interessantes Leben und viele Freunde. Über all diese Themen habe ich schon geschrieben und wenn Du den Anregungen gefolgt bist, dann sollte sich Deine Ausstrahlung schon gut entwickelt haben.

Was hilft Dir zu noch mehr Charisma?

Es gibt noch einen Punkt, über den ich bis jetzt noch nicht gesprochen habe. Wenn Du meine Beschreibung einer charismatischen Persönlichkeit eben genau gelesen hast, dann ahnst Du vermutlich schon, worum es geht. Charismatische Menschen schaffen es andere Menschen mitzureißen und von ihren Zielen zu begeistern. Dazu brauchen und haben sie große Ziele. Ich habe bis jetzt keinen charismatischen Menschen getroffen, der nicht auch große Ziele im Leben hat. Und zwar sind das meistens keine egoistischen Ziele, sondern sie wollen die Welt auf die eine oder andere Art verbessern. Sie wollen anderen Menschen helfen. Sie setzen sich für eine höhere Sache ein und begeistern auch die Menschen um sich herum dafür.

Generell ist mir aufgefallen, dass Menschen mit Ausstrahlung eher weniger an sich denken und mehr an die Gemeinschaft, an ihre Freunde, Verwandte und Bekannte und wie sie diesen “dienen” können. Dabei behalten sie immer das höhere Ziel im Auge und begeistern ihre Mitmenschen dafür.

Verbessere die Welt und steigere Deine Ausstrahlung

Meine letzten Beiträge waren ja eher zum Nachdenken gedacht aber heute habe ich mal eine Aufgabe für Dich. Setze Dir ein Ziel, welches hilft die Welt zu einem besseren Ort zum Leben zu machen. Kommuniziere dieses Ziel, arbeite für das Ziel, mach es zu einer Deiner Lebensaufgaben. Mich hat der Film “Das Glücksprinzip” sehr stark inspiriert. Daher habe ich mich entschieden dieses Prinzip zu leben. Das habe ich schon an der einen oder anderen Stelle kommuniziert und die Idee wurde teilweise sehr begeistert aufgenommen. Meine Idee ist es, bei Facebook eine Page oder eine Gruppe zu gründen, die auch dieses Ziel haben. Und wie im Film sollten es dann schnell viele tausend Menschen sein, die das Glücksprinzip leben. Ich weiß nicht, was ich alles für die Welt tun kann, aber 3 Menschen helfen, das kann ich und ich denke das kann jeder. Eine Freundin war von der Idee so begeistert, dass sie auch gleich ein “Logo” dazu entworfen und gezeichnet hat. Du siehst es momentan als mein Profilbild bei Facebook. Wenn ich weiß was die Unterschiede zwischen einer Page und einer Gruppe sind, dann werde ich da auch durchstarten. Unabhängig davon, helfe ich jetzt schon den Menschen in meiner Umgebung ein glücklicheres Leben zu führen. Was kannst Du tun, um die Welt schöner zu gestalten? Schicke mir Deine Ideen als Kommentar.

Wenn Dich meine nächsten Beiträge oder meine nächsten Glücksprinzip Aktionen interessieren, dann melde Dich einfach zu meinem Newsletter an:


 

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Gehirnjogging ganz einfach – Gehirntraining ohne Übungen

Geschrieben am 13. November 2010 in Allgemein,Gedanken,Komfortzone von Sascha Ballach

Spätestens seit Sudoku und allmöglichen Gehirntrainingsspielen für den Gameboy, das IPhone und ähnliche Geräte, auch unter Gehirnjogging bekannt geworden, besteht der Trend, wieder mehr für die Leistung des Gehirns zu tun. Schon seit den 80ern gibt es den Fitnesstrend und große Teile der Bevölkerung gehen ins Fitnessstudio, joggen oder betätigen sich anders regelmäßig sportlich. Jetzt wird auch das Gehirn mehr und mehr als “Muskel” entdeckt, den es zu trainieren gilt.

Gehirntraining gab es früher ganz automatisch

In der Zeit vor dem Buchdruck war es sehr teuer und aufwendig Wissen in geschriebener Form weiterzugeben. Wissen wurde damals größtenteils mündlich verbreitet. Dazu war es nötig alles auswendig zu lernen, wobei die unterschiedlichsten Strategien und Tricks halfen. Einige dieser Techniken (ich weiß nicht ob es alle sind) stehen uns auch heute noch zur Verfügung. Z.B. Gregor Staub hat einige dieser Techniken gesammelt, nieder geschrieben und bietet Seminare dazu an.  Leider werden sie uns nicht in der Schule beigebracht, sondern wir müssen sie uns selber beibringen. Sowieso eigenartig, dass wir zwar für die Schule viel lernen müssen, uns aber keiner beibringt wie man lernt, aber das ist ein anderes Thema.

Gehirnjogging ganz einfach

Wenn es Dir allerdings nicht darum geht Gedichte oder so auswendig zu lernen, dann stehen Dir viele Möglichkeiten zur Verfügung. Die Basisstrategie dahinter ist ganz einfach, beschäftige Dich mit Neuem, verlasse also Deine .

Ich lese gerade ein Buch, das heißt “The Brain that Changes Itself“, in dem der Autor an verschiedenen Beispielen aufzeigt wozu unser Gehirn alles fähig ist. Unter anderem schreibt er auch von einer Studie, mit der herausgefunden wurde, dass es ganz einfach ist auch bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben. Dazu ist es nur nötig, dass wir uns immer mal mit anderen Themen beschäftigen, uns immer mal wieder neue Hobbies suchen. Einfach, oder?

Wie leben in einer Welt, in der uns fast alle Türen offen stehen. Durch das Internet kommen wir an so gut wie jede Information ran und zu den meisten Themen gibt es Blogs, Foren und Informationsseiten. Aber nicht nur neues Wissen trainiert Dein Gehirn, sondern auch neue Erfahrungen und Erlebnisse. Genau das, was Andreas und ich in unserem Buch empfehlen. Sehr schön, dass das jetzt auch von der Gehirnforschung bestätigt wird.

Falls Du also keine eigenen Ideen hast, dann kaufe Dir unser Buch, ansonsten stürze Dich ins Leben und tue etwas für Dein Gehirn, ganz ohne spezielle Übungen. Der Spass ist garantiert.

Nächste Woche geht es ans Eingemachte. Ich werde Dir erklären, wie Du Deine Ängste erkennst, und wozu es gut ist, dass Du Deine Ängste erkennst. Trage Dich hier ein und Du wirst gleich informiert, wenn der Artikel veröffentlicht wurde:


 

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Was ist die Komfortzone?

Geschrieben am 5. Oktober 2010 in Allgemein,Buch der Woche,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Immer wieder propagiere ich das Verlassen Deiner . Jetzt haben Andreas und ich sogar ein ganzes Buch zu dem Thema geschrieben und über 100 Übungen zusammengestellt, die Dir helfen mit viel Spass Deine Komfortzone zu verlassen und zu erweitern.

Aber was ist die Komfortzone eigentlich und warum ist es so wichtig sie zu verlassen?

Für mich hat der Begriff Komfortzone viele Aspekte, weswegen ich mich mit einer klaren Definition noch schwer tue. Immer wieder lese ich im Zusammenhang mit der Komfortzone auch von der Wohlfühlzone. Die Komfortzone wird als der Bereich in unserem Leben beschrieben, in dem wir uns wohl fühlen. Das stimmt größtenteils, aber nicht immer. Sehr häufig benutzen wir den Begriff Alltag. Unseren Alltag würde ich als Teil unserer Komfortzone definieren, aber viele Menschen fühlen sich in und mit ihrem Alltag nicht wohl. Das Wort Alltag hat sogar oft eine negative Unterschwingung. Wir empfinden Alltag teilweise als etwas schlechtes. Der Begriff Wohlfühlzone beschreibt also die Komfortzone nur bedingt. Aber auch der Begriff Alltag ist nicht ausreichend, denn viele Dinge, die nicht zu unserem Alltag gehören, zählen trotzdem zu unserer Komfortzone.

Mit Alltag bezeichnen wir meistens Tätigkeiten und Tagesabläufe, die so immer wieder und wieder vorkommen, die also oder Rituale sind. Wir stehen jeden Tag um 7 auf, frühstücken und lesen dabei die Zeitung, fahren immer auf dem gleichen Weg ins Büro und machen immer wieder mehr oder weniger die gleichen Arbeiten. Irgendwann ist Frühstücks- und Mittagspause und nach noch ein paar Stunden Arbeit fahren wir dann nach Hause. Dort erledigen wir vielleicht noch etwas Hausarbeit, spielen mit den Kindern, schauen fern und gehen dann ins Bett, um am nächsten Tag das Gleiche wieder zu machen. All die in diesem Ablauf steckenden und Rituale gehören zu unserer Komfortzone, egal ob wir uns dabei wohl fühlen oder nicht.

Teil der Komfortzone sind also unsere Gewohnheiten und Rituale. Außerdem zähle ich zu meiner Komfortzone alles was ich weiß und alles was ich kann. Ab jetzt wird es schwammiger. Ich zähle z.B. auch Länder zu meiner Komfortzone, die ich schon allein bereist habe und in denen ich mich allein zu Recht gefunden habe. Thailand ist für mich so ein Land. Nur wenn ich in Thailand in ländliche Gebiete komme, wo kaum noch Englisch gesprochen wird, dann verlasse ich meine Komfortzone wieder. Du siehst, es ist gar nicht so einfach zu sagen, was genau die Komfortzone ist, weil sie auch für jeden anders ist. Es gibt aber ein paar Hinweise darauf, wie Du Deine Komfortzone erkennen kannst.

Woran erkennst Du Deine Komfortzone?

  1. Alles was für Dich neu ist liegt automatisch außerhalb Deiner Komfortzone. Je nachdem wie weit weg das Neue vom Bekannten ist, umso weiter weg ist es auch aus Deiner Komfortzone. Wenn Du z.B. jeden Tag 10 km joggen gehst, dann sind jeden Tag 11 km nicht wirklich weit aus Deiner Komfortzone. Wenn Du aber jeden Tag statt zu joggen zum Kampfsport gehst, dann ist das schon weiter aus Deiner Komfortzone, unabhängig davon ob Dir das schwer fällt oder nicht. Genauso verhält es sich mit Wissen. Wenn Du eine neue Nuance zu Deinem Spezialgebiet lernst, dann verlässt Du damit zwar Deine Komfortzone, aber nur minimal. Wenn Du Dich mit einem komplett neuen Thema beschäftigst, dann verlässt Du Deine Komfortzone schon sehr viel stärker.
  2. Wie schon oben beschrieben liegen all Deine Gewohnheiten innerhalb Deine Komfortzone. Also alles, was Du immmer so machst ist Deine Komfortzone. Mache es einmal anders und schon verlässt Du Deine Komfortzone.
  3. Ausreden. Achte mal darauf wann Du Dich mit mehr oder weniger logischen Gründen davon abhältst Dinge zu tun. Für gewöhnlich müsstest Du genau dort Deine Komfortzone verlassen. Gerade wenn es darum geht unsere Komfortzone zu verlassen finden wir oft gut Gründe es nicht zu tun. Sehr beliebte sind z.B. keine Zeit oder kein Geld. Achte mal darauf, wie Du auf Vorschläge anderer reagierst. Welche Gründe hast Du darauf nicht einzugehen? Wie fühlst Du Dich, wenn Du einfach mal ja sagst? Um die Möglichkeit für Ausreden möglichst gering zu halten empfehlen Andreas und ich im Buch jede zu machen.
  4. ist ein sehr guter Hinweis darauf, dass Du Deine Komfortzone verlässt. Dabei gibt es Ängste, die uns bewusst sind und Ängste, die uns nicht bewusst sind. Ich hatte z.B. immer Höhenangst. So nach und nach, durch Fallschirmspringen, Klettern, Houserunning usw. habe ich mich dieser gestellt und somit immer wieder meine Komfortzone verlassen. So richtig wohl fühle ich mich mit der Höhe immer noch nicht, aber meine Höhenangst schränkt mich nicht mehr ein. Noch viel wichtiger finde ich, dass ich bei mir Muster erkannt habe, wie ich reagiere wenn ich habe. So habe ich auch unbewusste Ängste gefunden und erkannt wo ich aus meine Komfortzone nicht erweitern möchte. Z.B. wollte ich nie Seminare geben, bis ich erkannt habe, dass ich einfach nur davor habe. Inzwischen hat mein erstes Seminar stattgefunden und weitere werden folgen.

Warum es gut ist immer wieder Deine Komfortzone zu verlassen ahnst Du jetzt sicher schon. Genauer werde ich Dir das in meinem nächsten Beitrag erklären.

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4 Wochen Vibram five finger shoes

Geschrieben am 8. Juni 2009 in Allgemein von Sascha Ballach

Die Vibram Five Finger ShoesWie die Zeit vergeht. Inzwischen ist das NLP Übungswochenende 4 Wochen her und so habe ich auch meine five finger shoes seit über 4 Wochen. Diese 4 Wochen hatte ich sie mit einigen wenigen Ausnahmen jeden Tag an. Ich bin damit Auto und Fahrrad gefahren, 3 km durch die Stadt gerannt, ins Meer gegangen, durch den Wald und über Wiesen gelaufen, durch Flughafen Sicherheitskontrollen gegangen und vieles mehr. Eins ist sicher, mit diesen Schuhen gehört Dir die Aufmerksamkeit, aber darum geht es mir nicht.

Tragekomfort der Vibram five finger shoes

Ich hatte ja schon berichtet, dass diese Schuhe in mir ganz eigenartige Gefühle auslösen und mich zum rumhüpfen bringen. Das hat leider nachgelassen. Trotzdem bin ich immer noch total begeistert von den Schuhen. Nur barfuss ist es noch besser. Erstaunlich finde ich, dass ich Probleme bekomme, wenn ich mehrere Kilometer zügig mit diesen Schuhen gehe. Dann fängt meine Sohle an der Ferse an zu brennen. Das war am Anfang so schlimm, dass ich dann kaum noch laufen konnte. Das hat dann auch dazu geführt, dass ich mich in Rom bei unseren langen Wanderungen durch die ewige Stadt nicht getraut habe meine so lieb gewonnenen neuen Schuhe zu tragen. Mit der Zeit wurde das aber immer besser. Inzwischen kann ich den kompletten nach Hause Weg ohne Probleme zurück legen. Entweder meine Füsse haben sich daran gewöhnt, oder ich habe meinen Laufstil verändert. Beim Rennen habe ich diese Probleme übrigens nicht festgestellt. Das einzige wirkliche Problem das ich habe ist das viele Gummi, das führt nämlich dazu, dass ich in den Schuhen sehr schwitze. Meine Fusssohlen sind so gut wie immer mehr oder weniger stark aufgeweicht. Das führt außerdem dazu, dass man ziemlich schnell Käsefüße bekommt und so ist es angeraten die Schuhe wirklich häufig zu waschen, was zum Glück sehr einfach ist. Nur während sie trocknen kann ich sie leider nicht anziehen, so dass ich mir demnächst mein zweites Paar kaufen werde.

Auswirkungen durch das regelmäßige Tragen der Vibram five finger shoes

Mir ist sehr schnell aufgefallen, dass ich sehr viel flexibler in meinen Füßen werde. Am Anfang musste ich jeden Zeh einzeln in die dafür vorgesehenen Öffnungen stecken. So nach und nach konnte ich meine Zehen allerdings besser und besser spreizen und inzwischen komme ich ganz ohne Hilfe in die Schuhe. Insgesamt haben sich meine Zehen gespreitzt, was aber auch dazu führt, dass ich mir in anderen Schuhe beengt vorkomme. Zwischenzeitlich hatte ich immer mal wieder Wehwehchen in den Füssen, die aber sehr schnell auch wieder weg waren. Ich vermute, dass sich da Verspannungen und unnatürliche Haltungen gelöst haben. Auch habe ich den Eindruck, dass die Muskeln in meinen Füssen trainiert werden. Ich kann meine Zehen besser bewegen und flexibler auf Unebenheiten reagieren. Ich bin gespannt, ob sich auch meine Haltung dadurch verändert.

Wie sind Deine Erfahrungen?

Gehörst Du auch zu denen, die sich die Schuhe gekauft haben? Dann erzähl doch mal wie es Dir damit geht. Wie gehen die Leute in Deiner Umgebung damit um? Ich bin der mit den Watschelschuhen ist nur eine Bezeichnung, die ich schon gehört habe. Begeistern sich in Deinem Umfeld auch die Menschen für diese Schuhe? Bist Du mit dem Kauf zufrieden oder bereust Du ihn? Schreibe wie gewohnt einfach hier ins Forum und lass uns eine heiße Diskussion über das richtige Schuhwerk vom Zaun brechen.

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Was erfolgreiche Unternehmer wissen und vor allem tun

Geschrieben am 30. Oktober 2008 in 4 Stundenwoche,Allgemein,Buch der Woche,Erfolg,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Irgendwie muss es an der Jahreszeit liegen. Genauso wie im letzten Jahr habe ich auch in diesem Jahr wieder einen Autoren gefunden, der wahrscheinlich meine Zukunft stark beeinflusst. Letztes Jahr war es Timothy Ferriss mit dem Buch Die 4 Stunden Woche. Er hat meine grundlegende Art zu Denken, vor allem auf Arbeit bezogen stark beeinflusst. Dieses Jahr habe ich mit den Büchern von jemanden gefunden, der diese Gedanken weiter führt und klare Anweisungen gibt, wie man das auch erreichen kann. Wie kann ich oder kannst Du ein Unternehmen aufbauen, dass ohne uns funktioniert, replizierbar und später auch verkaufbar ist.

Weiterlesen: Was erfolgreiche Unternehmer wissen und vor allem tun

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Komfortzone verlassen in Oldenburg

Geschrieben am 1. Juni 2008 in Allgemein,Komfortzone,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Diese Woche hat das erste NLP Peergroup Treffen in Berlin stattgefunden. Diesmal waren wir nur zu viert, es war auch sehr kurzfristig angesetzt, aber für das nächste Treffen am 2. Juli haben sich schon 8 angemeldet. Die zweite , die ich in Berlin gerne etablieren möchte ist die Komfortzonen Peergroup. Eine günstige Gelegenheit es gleich beim ersten Treffen richtig krachen zu lassen bietet uns Andreas in Oldenburg. Da hast Du gleich mehrere Möglichkeiten Deine zu verlassen.

  1. Ich muss nach Oldenburg, ich war da noch nie, und Du?
  2. Ich muss mich sportlich betätigen, wie ich es noch nie gemacht habe.
  3. Ich muss mich mit der Höhe auseinander setzen.
  4. Wer weiß was sich die Jungs in Oldenburg noch alles einfallen lassen. ;-)

Das Schöne an dem Event ist auch, dass nicht nur wir Berliner da hinfahren können, sondern alle Komfortzonenverlasser können kommen. :-)

Hier findest Du mehr Informationen zu dem sportlichen Event und kannst Dich auch gleich anmelden: http://zeh-server.sport.uni-oldenburg.de/sportarten/Sommersemester_2008/_summer_night_ride.html

wird bei schönem Wetter mit uns auch in die Kletterwand gehen oder wir seilen uns von einer Brücke ab oder keine Ahnung, was sich die Jungs dort oben alles so einfallen lassen. Du wirst also ein unvergessliches Wochenende erleben und Deine Komfortzone dramatisch erweitern. :-)

Wenn Du bei mir mitfahren möchtest, ich fahre Freitag hin und Montag zurück. Melde Dich rechtzeitig bei mir. Wer zuerst kommt fährt zuerst. ;-)

Achso, Du möchtest jetzt bestimmt noch wissen wann das alles stattfindet.

Freitag 27. September 18:00 Uhr bis
Sonntag 29. September open end (wir grillen alle zusammen wenn es das Wetter zulässt)
in Oldenburg

Ich freue mich schon mit Euch meine Komfortzone zu verlassen und ab da wird es regelmäßige Treffen in Berlin geben.

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Die Party, die Dein Leben verändert …

Geschrieben am 4. Februar 2008 in Allgemein,Erfolg,Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

 Glaubst Du eine Party kann Dein Leben verändern? Ich weiß es auch noch nicht, aber ich trete den Versuch an:

Weiterlesen: Die Party, die Dein Leben verändert …

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Mach Dir keine Sorgen!

Geschrieben am 18. Juni 2007 in Allgemein von Sascha Ballach

Mach Dir keine Sorgen! Mach Dir keine Gedanken! Solche oder ähnliche Aufforderungen höre ich immer wieder von Menschen die ich lieb habe. Leichter gesagt als getan. Natürlich kann ich durch weitere Sorgen nicht helfen, andererseits fällt mir vielleicht etwas hilfreiches ein. Nur ist meine Hilfe gewünscht? Nein. Nur was soll ich dann machen? Einfach zusehen? Einfach akzeptieren, dass ich nichts machen kann, nichts machen darf? So einfach ist das nicht. Jeder hat es verdient sich so wenig wie möglich zu quälen und wenn ich Qualen erleichtern kann, dann sollte ich es doch auch machen, oder? Ist es sonst nicht unterlassene Hilfeleistung oder bezieht sich das nur auf körperliche Qualen? Sind die seelischen Qualen unwichtig? Ich denke nicht und so sitze ich hier und mache mir Gedanken.

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mir fällt nichts ein

Geschrieben am 13. Juni 2007 in Allgemein,NLP von Sascha Ballach

Ich sitze hier und soll was schreiben (Aufgabe aus dem Buch von Gabriele L. Rico). Wieso soll? Es zwingt mich doch gar keiner. Ich möchte doch schreiben lernen, also: Ich sitze hier und möchte etwas schreiben. So hört sich der Satz schon viel besser an, schließlich habe ich ja im gelernt auf meine Wortwahl zu achten und Modaloperatoren gehören dazu. Was möchte ich schreiben? Keine Ahnung. Aufgabe ist es etwas über mich zu schreiben. Nur was? Etwa das und warum es mir zur Zeit so gut geht? Über den Urlaub mit der Frau die ich liebe? Über meine Vergangenheit oder gar meine Zukunft, meine Träume? ich weiß es nicht. Wenn ich schreibe habe ich meistens eine Blockade. Ich weiß nicht wo sie her kommt und noch schlimmer, ich weiß nicht wie ich sie überwinde. Ich denke aber, dass mir dieses Buch dabei helfen wird. Zumindest sitze ich schonmal hier und schreibe einfach so. Über mich. Ich weiß nur nicht was.

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